Tradition und Moderne verbinden sich im Kammerkonzert mit Gidon Kremer und seinen Kolleginnen. Auf ein von der italienischen Renaissancemusik inspiriertes Stück von Kovacs Tickmayer, geboren 1963 in Novi Sad und seit längerer Zeit in Frankreich lebend ...
Tradition und Moderne verbinden sich im Kammerkonzert mit Gidon Kremer und seinen Kolleginnen. Auf ein von der italienischen Renaissancemusik inspiriertes Stück von Kovacs Tickmayer, geboren 1963 in Novi Sad und seit längerer Zeit in Frankreich lebend, folgt César Francks orchestral anmutendes Klaviertrio op. 1/1 – ein höchst eindrucksvoller Beginn seines kompositorischen Œuvres. Abschluss und Höhepunkt bildet Tschaikowskys Klaviertrio, das zu den wohl besten Kammermusikwerken des späten 19. Jahrhunderts gehört. Im Andenken an seinen Freund, den 1881 verstorbenen Klaviervirtuosen Nikolai Rubinstein, entstand eine Komposition, die zwischen Melancholie und Grandezza pendelt und nicht zuletzt über jenen charakteristischen »Tschaikowsky-Ton« verfügt, den man auch aus seinen Opern und Sinfonien kennt.




