Projekte & Partner

  • Kinderopernhaus Lichtenberg

    Das Kinderopernhaus Lichtenberg wurde im Jahre 2009 von Regina Lux-Hahn initiiert und ist ein Kooperationsprojekt des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin und der Staatsoper. Es bietet Kindern im Grundschulalter die Möglichkeit, Oper zu machen, als sei es das Natürlichste der Welt. In den wöchentlich stattfindenden Proben können die Kinder unter Anleitung von Theater- und Musikpädagogen in allen Sparten des Gesamtkunstwerks Musiktheater tätig werden. Das künstlerische Herzstück bilden die jährlichen Produktionen, die in der Werkstatt der Staatsoper oder im Bezirk Lichtenberg zur Aufführung kommen und den Kindern die Gelegenheit bieten, gemeinsam mit professionellen Sängern der Staatsoper und Musikern der Staatskapelle Berlin auf der Bühne zu stehen.

    Das Kinderopernhaus ist im Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Steinhaus im Lichtenberger Stadtteil Frankfurter-Allee-Süd (FAS) angesiedelt und Teil eines kiezbasierten Kooperationsnetzwerks, das Akteure und Einrichtungen aus den Bereichen Kultur, Bildung sowie Kirche umfasst und sozial- und kulturpädagogische Ansätze miteinander kombiniert. Abgerundet wird das Angebot des Kinderopernhauses durch Gesprächskonzerte mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin und gemeinsame Besuche der Musiktheaterakademie der Jungen Staatsoper. So erhalten die Kinder neben der eigenen Probenarbeit zusätzliche Möglichkeiten, sich die Welt der Oper und der Musik zu erschließen.

    Das Kinderopernhaus Lichtenberg hat seit 2009 unter der Beteiligung von über 300 Kindern sechs Projekte auf die Bühne gebracht. Mit der umjubelten Produktion von Mischa Spolianskys und Marcellus Schiffers »Es liegt in der Luft« konnte das Kinderopernhaus in der Saison 2015/16 auf einen weiteren großen Erfolg zurückblicken. Alle bisherigen 39 Vorstellungen waren ausverkauft und erreichten ca. 7000 Zuschauer.

    Das Kinderopernhaus ist für seine erfolgreiche Arbeit bereits vielfach ausgezeichnet worden, darunter im Jahre 2013 im bundesweiten Wettbewerb Ideen für die Bildungsrepublik sowie im November 2015 mit dem Hidden Movers Award der Deloitte Stiftung im Bereich Sprachförderung.

    Im Herbst 2015 hat die international gefeierte Mezzosopranistin Waltraud Meier die Patenschaft für das Kinderopernhaus übernommen. Meier ist der Staatsoper als Ehrenmitglied seit langem eng verbunden und sagt über das Projekt: »Ich freue mich, dieses einzigartige Projekt, das Kinder auf so vielfältige Weise mit Musik und klassischer Kultur in Verbindung bringt und damit ihre Kreativität und Fantasie weckt,  unterstützen zu können und kennen zu lernen.« 

     

    Anfragen und Kontakt:
    Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
    Leitung Kinderopernhaus Lichtenberg
    Regina Lux-Hahn
    Große Hamburger Straße 18
    10115 Berlin

    Tel +49 (0)30 - 66 63 34 58
    Fax +49 (0)30 - 66 63 34 39
    Mobil +49 (0)173 - 24 38 24 5
    r.lux-hahn@caritas-berlin.de

    www.kinderopernhaus-lichtenberg.de

    › Video
    kakoii Berlin

  • Dimicare

     

    Die Kooperation der Jungen Staatsoper mit der Dimicare Anneliese Langner Stiftung geht in diesem Jahr in die vierte Runde.

    Die Stiftung möchte Menschen helfen, denen Unrecht widerfahren ist, sich nicht mehr als Opfer zu fühlen. Mit den künstlerischen Mitteln des Musiktheaters können die Kinder lernen, aus sich und ihren Problemen herauszutreten, in andere Rollen zu schlüpfen und aus den gewonnenen Perspektiven neue Sichtweisen und Lösungsstrategien zu entwickeln.

    Jährlich besuchen über 100 Kinder aus den Berliner Kinderheimen eine Vorstellung der Kinderoper, die in der Adventszeit in der Werkstatt gezeigt wird, dieses Jahr Der gestiefelte Kater. Ein Teil der Kinder möchte aber mehr über das Theater, die Musik und die Geheimnisse hinter den Kulissen erfahren. Einmal in der Woche treffen Sie sich mit erfahrenen Musiktheaterpädagog_innen, die mit ihnen theatrale, tänzerische und musikalische Mittel erproben.

    Das dritte Projektjahr stand im Zeichen des Glücks, denn nachdem 2014 die Kinderoper Hans im Glück besucht wurde, entstand der Wunsch nach einer eigenen Inszenierung zu diesem Thema. Gemeinsam mit den Kindern stellten wir die Frage nach Glück und Zufriedenheit in einer Welt, die es vielen Menschen nicht leicht macht, ihr Glück in schwierigen Lebensumständen zu finden.

  • Tusch

    HEIMAT IST NICHT NUR EIN (W)ORT

    Heimat – das war einst der Ort, wo man seine Kindheit verbrachte, nach dem man sich sehnte, wenn man von dort fortging.

    Die 16 Kinder der Musiktheater-AG der Katholischen Schule Bernhard-Lichtenberg in Spandau stammen aus sieben verschiedenen Herkunftsländern. Sie erforschen, erzählen, singen und spielen, wofür der Begriff Heimat sonst noch kann.

    Heute, wo die Generationen einer Familie meist an verschiedenen Orten leben, hat sich auch  die Bedeutung von Heimat geändert. Das ist auch schon den Kindern klar, wenn sie schildern, was Heimat für sie persönlich heißt. Da sind zuerst die leckeren nationalen Gerichte aus den Herkunftsländern ihrer Familien. Die starke Bindung an die jeweiligen Heimat-Länder der Eltern oder Großeltern kommt darüber hinaus in Liedern, Familienbräuchen, Gerüchen, Fensteraussichten, Ferienreisen oder Fotos zum Ausdruck. Die Anwendung der Muttersprachen neben dem Deutschen ist ein wichtiger Aspekt.

    Aus Heimatklängen und Erzählungen von Schüler*innen und ihren Familienangehörigen entwickeln die Kinder ein Musiktheaterstück. Zusätzlich erarbeiten die einzelnen Klassen eine begleitende Ausstellung mit Fotos, Bildern und Texten zum Thema, die Teil der Aufführung sein wird.

    Leitung: Sylvia Tazberik, Stefanie Wollschläger

    27. Juni 2016 | 18:00 Uhr | Werkstatt

     

    TUSCH – Theater und Schule

    TUSCH ist ein Kooperations-Netzwerk für Kulturelle Bildung im Bereich Theater, ein Projekt der JugendKulturService gGmbH. TUSCH regt Begegnung und Austausch an und unterstützt dies mit zahlreichen Angeboten. Die Junge Staatsoper ist seit vielen Jahren fester Kooperationspartner von TUSCH. Die Zusammenarbeit beinhaltet einerseits die musiktheaterpädagogische Arbeit mit einer festen Kerngruppe aus SchüleriInnen, andererseits bietet die Staatsoper Vorträge, Opernbesuche und Werkeinführungen für die gesamte Partnerschule an.

    KONTAKT
    Rainer O. Brinkmann | Junge Staatsoper
    Staatsoper im Schiller Theater
    Bismarckstr. 110 | 10625 Berlin
    Tel 030 20 35 44 89 | Fax 030 20 35 45 94
    r.o.brinkmann@staatsoper-berlin.de

     

     

     

  • Apollini - Kleine Freunde

    Die APOLLINI – die kleinen Freunde der Staatsoper – starten in ihre dritte Saison! Hier wird gesungen, musiziert, gespielt und Fantasiewelten nehmen Gestalt an: Die Oper verbindet all dies. Mit Neugier und Spielfreude entdecken die APOLLINI anhand zweier Kinderopern die Faszination auf und hinter der Bühne. Der dritte Kurs entführt die Kinder bei einem Museumskonzert in die Welt der Noten, Instrumente und Musiker.

    Die Kurse finden in drei Blöcken am Wochenende oder in den Schulferien statt. Natürlich besuchen die APOLLINI gemeinsam mit Eltern, Geschwistern oder Großeltern die jeweilige Vorstellung. Der 1. Block zur Kinderoper »Es liegt in der Luft« findet am 27. und 28. Oktober statt.

    Neugierig geworden? Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. Mitmachen können alle Kinder und Enkelkinder zwischen 7 und 11 Jahren (und natürlich auch Nichten, Neffen und Patenkinder) von Freunden und Förderern der Staatsoper Berlin.

    Das APOLLINI-Programm wird musiktheaterpädagogisch erarbeitet und durchgeführt von der JUNGEN STAATSOPER.

    > HIER finden Sie alle Termine und können Ihre Kinder und Enkelkinder zum APOLLINI-Programm anmelden. 

    KONTAKT
    Freunde und Förderer der Staatsoper
    Fon +49 (0)30 - 24 72 43 60
    Fax +49 (0)30 - 24 72 43 61
    freunde@staatsoper-berlin.de

    APOLLINI-Botschafterin Brunhild Stelter
    Fon +49 (0)151 - 12 71 57 18
    stelter.brunhild@t-online.de

  • Musikkindergarten

    Der Musikindergarten Berlin
    Die ersten zehn Jahre

    »Erst die Musik, dann die Sprache« – so fasst Alexander Kluge die Thesen des amerikanischen Evolutionsbiologen William T. S. Fitch zusammen. Zuerst gab es in der Evolution die einfachen Signale und Zeichen als Töne; daraus entwickelte sich ein komplexes Tonsystem – es gibt laut Professor Fitch 300 Tierarten, die singen oder Musik haben –, diesem differenzierten Tonsystem konnten vielschichtige Bedeutungen zugeordnet werden: Es entwickelte sich Sprache. Das Konzept des Musikkindergartens Berlin besagt, mit und durch die Musik in die einzelnen Bildungsbereiche vorzustoßen. Die Sprachentwicklung spielt hier eine zentrale Rolle, aber Bewegung, die Berührung mit Naturwissen, mathematisches Grundwissen, Kommunikationsfähigkeit, Empathie, soziales Wissen werden ebenso von der Musik aus erobert und gelernt.

    In tausend Geschichten zeigt sich im Musikkindergarten, dass die Musik alle kulturellen und sozialen Hürden leicht überwindet und die Kinder, unabhängig von ihrem Hintergrund, an alle Bildungsbereiche heranführt. Vielleicht, weil die Musik unsere Ursprache ist und Bedeutungen strukturieren und systematisieren hilft. Die oben genannte These von Fitch hilft zu erklären, warum Musik das Lernen so leicht und selbstverständlich macht.

    Da ist der kleine kolumbianische Junge, der nach einigen Wochen in der elterlichen Heimat zurückkommt und im Musikkindergarten kein Wort Deutsch mehr spricht und versteht. Schon gleich am ersten Abend dieser Sprachverwirrung haben alle Kinder seiner Gruppe mit den spanischen Vokabeln so kunstvoll jongliert, dass der kleine Kolumbianer seine besondere neue Rolle verloren hatte und am nächsten Tag wieder Deutsch sprach.

    Da ist die knapp Zweijährige, die nach dem Besuch einer Geigerin der Staatskapelle Berlin wider alle Vernunft schon Violine spielen will und über Wochen auf der Viertelgeige im Musikkindergarten so lange herumkratzt, bis sie richtige Töne hervorbringt.

    Und da ist die Zweieinhalbjährige, die mit zwei Muttersprachen in den Musikkindergarten kommt, aber kein Wort Deutsch kann und nach einer Woche anfängt mitzureden.

    Oder die kleine Gruppe von knapp vierjährigen Jungen, die verschiedenfarbige Wäscheklammern zusammensuchen, diese bunt durcheinander zusammenstecken und die fünf Meter lange Schlange als Partitur zum Abspielen mit unterschiedlichen Instrumenten benutzen: Jeder Klammerfarbe war ein Instrument zugeordnet.

    Wir könnten Seite um Seite mit solchen Geschichten füllen. Da wir dies hier nicht können, werden wir es im Zusammenhang mit unserem zehnjährigen Jubiläum tun. Denn parallel zur Spielzeit 2014/2015 befindet sich der Musikkindergarten Berlin in seinem zehnten Kitajahr und feiert Anfang September 2015 seinen 10. Geburtstag. Zeit also, Bilanz zu ziehen und neue Perspektiven zu zeigen.

    Im Frühjahr 2005 initiierte Daniel Barenboim die Gründung des Musikkindergartens Berlin und gab ihm die Leitlinie, »nicht Musikerziehung, sondern Bildung der Kinder mit und durch Musik« zu realisieren. Mit den Musikern der Staatskapelle Berlin hatte Daniel Barenboim auf einer Tournee über diesen Plan gesprochen und sie gebeten, ehrenamtlich den Kindergarten musikalisch zu unterstützen. Und dies tun die Musiker: Seit nun über neun Jahren kommen sie Woche für Woche in den Musikkindergarten, zeigen, spielen, erläutern ihre Instrumente, geben kleine Konzerte, begleiten Lieder, bringen Konzert- und Opernliteratur mit, vertiefen musikalisch Bildungsschwerpunkte und führen gemeinsam mit den Erzieherinnen und den Kindern alljährlich Projekte durch. Die Akademisten helfen ebenfalls, vor allem dann, wenn die Staatskapelle auf Tournee ist. Die große Professionalität der Musiker gibt den Kindern die besten Hörmuster für die Schulung der eigenen Ohren; sie lernen sehr früh ein großes Repertoire klassischer, neuer und improvisierter Musik; die Kinder kennen alle Instrumente und wissen viel über ihre Bau- und Wirkungsweise; sie erfahren, wie viel die Musiker üben müssen, und den fürs Lernen so entscheidenden Spannungsbogen von Disziplin und Leidenschaft.

    Und sie erfahren dies alles mit Begeisterung und Vergnügen. Da setzt ein Musiker den Trichter vom Horn als Hut auf den Kopf; mit der Oboe tanzt an einem Faden eine Schlange; mit den Füßchen kann man das Vibrieren des liegenden Kontrabasses spüren – und dabei etwas über Schwingungen lernen; die Töne der Geige bringen viele Kinder dazu, dass sie selbst das Geigespielen lernen möchten – obwohl dies gar nicht die Intention des Musikkindergartens ist; eine Tuba macht mächtigen Eindruck; und das Singen bringt doppelt so viel Spaß, wenn Saiten- oder Blasinstrumente es begleiten. Wenn Daniel Barenboim selbst in den Musikkindergarten kommt oder bei den Projekten mitwirkt, ist die Hochstimmung perfekt: Die Kinder lauschen konzentriert der Musik von Chopin und bekommen nebenher ihre kleinen Geigen vom Meister gestimmt. Das Dirigieren steht Tage und Wochen danach hoch im Kurs bei den Kindern, oft mit erstaunlicher Präzision.

    Aus all den Erfahrungen ist ein musikalisches Konzept entstanden, das die Leitlinie von Daniel Barenboim ausführt und darlegt, wie durch die Musik die einzelnen Bildungsbereiche des Berliner Bildungsprogramms erreicht werden können. Dass dies nur mit best ausgebildeten Erzieherinnen möglich ist, die alle mindestens ein Instrument spielen, täglich immer wieder mit den Kindern singen und den Alltag im Kindergarten musikalisch gestalten, liegt auf der Hand. Und dass nur ein guter Betreuungsschlüssel gute, solide und individuelle Bildung ermöglicht, sollte ebenfalls selbstverständlich sein – was es aber in Deutschland im Gegensatz etwa zu Skandinavien nicht ist. Die Benefizkonzerte, die Daniel Barenboim mit den Musikern der Staatskapelle und Zubin Mehta oder Lang Lang bisher für den Musikkindergarten gegeben haben, ermöglichen den guten Personalschlüssel; ebenso die Weitergabe der Hälfte des hochdotierten Ernst von Siemens Musikpreises an Daniel Barenboim sowie eingeworbene Spenden, die »musik-kinder-stipendien« und seit 2014 ein Förderverein, den begeisterte und vom Konzept überzeugte Eltern für den Musikkindergarten gegründet haben.

    Das zehnte Jubiläumsjahr möchte der Musikkindergarten Berlin nutzen, um das, was er kann, verstärkt nach außen zu transportieren und andere mit seiner Idee anzustecken. Wir wollen zum Beispiel die wunderbare Arbeit der Musiker dokumentieren, eine Liedersammlung aller im Musikkindergarten gesungenen Lieder erstellen und mit den Kindern gebaute Holzinstrumente erproben.

    Woche für Woche besuchen Klassen von Erzieherfachschulen den Musikkindergarten und lassen sich die Arbeit und das Konzept erläutern. Es gibt den Musikkindergarten Hamburg, der nach dem Berliner Muster entwickelt wurde. Die Stadt Düsseldorf hat beschlossen, zehn Musikkindergärten zu gründen. In Buxtehude, Erlangen, Hof, Lüdenscheid, Melsungen, Osnabrück, Pforzheim, Stade, Taucha und Würgau haben sich aufgrund einer Musikkindergarten-Initiative der Soroptimistinnen Projekte entwickelt, die die frühkindliche musikalische Bildung im Barenboimschen Sinne vorantreiben: nicht Musikerziehung, sondern Bildung durch Musik.

    In Frankfurt am Main haben sich die Musiker des Ensemble Modern zusammengetan und ein Musikerbündnis mit Musikern anderer professioneller Klangkörper gebildet: »Musiker für Kinder – MufKi«; nach dem Vorbild der Staatskapellenmusikern gehen sie ehrenamtlich in Kindergärten und Grundschulen. Wenn dies in Frankfurt möglich ist, ist es das auch in anderen Regionen.

    Gut sind solche Besuche dann, wenn den Musikern musikalisch ausgebildete Erzieherinnen gegenüberstehen, die das von den Musikern mitgebrachte musikalische Material in die Bildungsprozesse einbringen können. Eine solche Qualifikation erhalten Erzieherinnen in dem berufsbegleitenden, auf sechs Semester angelegten Weiterbildungsstudiengang »Musik in der Kindheit«, der in Frankfurt am Main und in Lüneburg angeboten wird, verantwortet von der Universität Lüneburg. Bis Musik wieder ein selbstverständlicher Anteil der Erzieherausbildung in Deutschland wird, müssen solche Zusatzqualifikationen den Ausbildungsmangel überbrücken.

    Alle diese Mosaiksteine zeigen, dass das Modell Musikkindergarten Berlin ansteckt und immer mehr Kinder die Chance erhalten, ihren individuellen Weg zur Bildung durch und mit Musik zu erreichen. Dass sie damit auf Dauer ihr Leben bereichern, ist sicher der beste Grund, die Idee von Daniel Barenboim zu verbreiten. Jeder kann dabei mithelfen – treten Sie unserem Netzwerk »Musik bildet« bei!*

    Linda Reisch

    › Musikkindergarten

  • Klangradar

     

    Ein Kooperationsprojekt der Jungen Staatsoper mit dem Netzwerk Junge Ohren

    Seit April 2014 ermöglicht die von »netzwerk junge ohren« und dem Komponisten Burkhard Friedrich initiierte Aktion »Klangradar Berlin – Kompositionslabor Schule« Kindern an Berliner Grundschulen eine besondere Art von Musikunterricht.

    Didaktisch erfahrene Komponisten unterstützen die Klassen während des gesamten Kompositionsprozesses, jeweils ein Halbjahr lang vor Ort. Gemeinsam wird Experimentelle Musik komponiert und bei einem Abschlusskonzert vorgetragen. Dabei entwickeln die Kinder vor allem ihre eigenen kreativen und sozialen Kompetenzen, es geht nicht um einwandfreies Können, sondern um die Lust auf Forschen am musikalischen Gestalten, und den Mut im Schulalltag Neues kennenlernen zu wollen.

    Zusammengeführt werden die Klassen unter der Regie von Adrienn Baszó und Panagiotis Ilopoulos, die auch die Jugendklubs der Staatsoper leiten. So gehört zum Rahmenprogramm auch ein Besuch in der Staatsoper, bei dem man selbst einmal auf der großen Bühne stehen und sich ausprobieren darf.

    Das nächste Konzert, bei dem die Schüler der Evangelischen Schule Neukölln, der Miriam-Makeba-Grundschule in Moabit und der Grundschule im Hasengrund in Pankow ihre Ergebnisse unter der Frage »Handy + Internet = Miteinander?« vorstellen, findet am 28.01.2016 um 19:00 Uhr in der Akademie der Künste statt.


    KLANGRADAR BERLIN – Kompositionslabor Schule ist ein Projekt in Trägerschaft des netzwerk junge ohren e.V., in Kooperation mit der Jungen Staatsoper Berlin, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und BNP Paribas.


     

     

     

  • Willkommen in der Staatsoper! - Workshops für Geflüchtete

    Schülerinnen und Schüler aus Willkommensklassen erleben in ihrer ersten Zeit in Deutschland Einschränkungen der in der Heimat vertrauten und selbstverständlichen Tätigkeiten: Der gelernte Beruf, kulturelle Erfahrungen und der natürliche Gebrauch der eigenen Sprache können kaum angewendet werden. Hinzu kommen Unsicherheit, Isolation und andere prägende Schwierigkeiten für junge Menschen.

    Für die Neu-Berlinerinnen und Neu-Berliner ist auch die Kulturlandschaft wie ein kompliziertes Kreuzworträtsel. Denn was genau steckt eigentlich hinter den vier Buchstaben O-P-E-R?

    In einem Workshop, der Einblicke in die faszinierende Welt der Oper eröffnet, bieten wir Gruppenübungen rund um Spracherwerb, Kommunikations-Dynamik, »german-way-of-life« mit den Mitteln von Musik und Theater. So lernen die Teilnehmenden auf verschiedenen Ebenen ihre Fantasie anzuwenden und die eigene Kreativität zu fördern. Gesang und Bewegung, Spiel und Rhythmus ergänzen das Programm, das kulturelle Neugier wecken soll.

    Leitung: Ronan Favereau

    Anmeldung für die Willkommensklassen:
    E-Mail: operleben@staatsoper-berlin.de
    Tel: +49 (0)30 - 20 35 46 97