Auch wenn Pierre Boulez in jungen Jahren ein wenig provokativ davon gesprochen hat, dass Schönberg tot sei, so hat er sich doch intensiv für die Musik der Wiener Schule eingesetzt. Von Schönberg erklingt mit dem Klavierkonzert ein 1942 geschriebenes ...
Auch wenn Pierre Boulez in jungen Jahren ein wenig provokativ davon gesprochen hat, dass Schönberg tot sei, so hat er sich doch intensiv für die Musik der Wiener Schule eingesetzt. Von Schönberg erklingt mit dem Klavierkonzert ein 1942 geschriebenes Werk aus dem amerikanischen Exil, während dessen Schüler Alban Berg mit seinem am Vorabend des 1. Weltkrieges entstandenen Opus 6 vertreten ist. Von Anton Webern erklingt die Passacalglia op. 1, eine Hommage an seinen Lehrer Schönberg. Pierre Boulez selbst dirigiert die zweite seiner »Improvisations sur Mallarmé«, einen Mittelsatz seines groß angelegten Werkes »Pli selon Pli« (Falte für Falte) aus den Jahren 1957 bis 1962. Eine hochinteressante Zusammenstellung von Werken von vier zentraler Komponisten des 20. Jahrhunderts.




