Alexandrina Pendatchanska wurde in Sofia geboren, wo sie an der Nationalen Musikschule die Fächer Gesang und Klavier abschloss. Ihre Gesangslehrerin war ihre Mutter, die Sopranistin Valerie Popova. Mit 19 Jahren gewann Alexandrina Pendatchanska den Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb, den Internationalen Gesangswettbewerb in Bilbao und den UNISA-Gesangswettbewerb in Pretoria.
1989 startete Alexandrina Pendatchanska ihre Karriere an Opernhäusern in der ganzen Welt: Teatro dell' Opera di Roma, Teatro San Carlo di Napoli, Teatro Regio di Torino, Teatro Verdi Trieste, Monte Carlo Opera, Houston Grand Opera, Bregenzer Festspiele, Washington Opera, Hamburgische Staatsoper, Santa Fe Opera und Rossini Festival in Pesaro.
Zwischen 1997-2001 war Alexandrina Pendatchanska als Elisabetta in »Roberto Devereux« (Turin, Neapel), Ermione in Rossinis gleichnamiger Oper (Santa Fe), Adina in »L´elisir d´amore« (Pesaro), Suor Angelica (Lucca), Luisa Miller und Lucrezia Contarini in »I due Foscari« (Neapel) als auch in »La Straniera« (Catania) und »Viaggio a reims« (Brüssel) zu erleben. Ihr Mozartrepertoire umfasst Donna Anna (Lausanne, Houston, Lissabon, New York, Brüssel, Prag), Donna Elvira (Washington), Aspasia (Turin), Vitellia (Santa Fe).
Zu den Highlights der vergangenen Saison zählen das Neujahrskonzert mit dem Russischen Nationalorchester unter der Leitung von Vladimir Spivakov in Moskau, ihr Debüt in Paris am Théâtre des Champs-Elysées, wo sie als Stonatrilla in »L’Opera Seria« unter dem Dirigat von René Jacobs auftrat, Rossinis »Ermione« in New York, »Giulio Cesare« bei den Innsbrucker Festwochen, Vivaldis »La Fida Ninfa« mit dem Ensemble Matheus beim Festival d’Ambronay, die Partie der Donna Anna in Toulouse, die Semiramide in Rossinis gleichnamiger Oper und Donna Elvira am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, bei den Innsbrucker Festwochen, und bei den Festspielen in Baden-Baden sowie Luisa Miller an der Deutsche Oper Berlin, eine Neuproduktion von »Il turco in Italia« an der Bayerischen Staatsoper, »La Donna del lago« in New York, »La clemenza di Tito« in Bari, Lyon und am Teatro Real in Madrid.
Vor kurzem hat sie in der »Petite Messe solennelle« unter der Leitung von Riccardo Chailly in Leipzig und London und bei »Orlando Paladino« an der Staatsoper Unter den Linden, Berlin und bei den Innsbrucker Festwochen unter René Jacobs mitgewirkt.
Es stehen Neuproduktionen von »Idomeneo« am Théâtre de La Monnaie in Brüssel, »Maria Stuarda« in Toronto und »La finta giardiniera« am Theater an der Wien an.
Alexandrina Pendatchanska hat bei Verdis »Requiem«, Rossinis »Stabat Mater«, Honeggers »Le Roi David« mitgewirkt und mit Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra, L’Orchestra Sinfonica della RAI, Philadelphia Orchestra, L’Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, den Solisti Veneti, dem Russischen Nationalorchester, dem Radio-Symphonieorchester des ORF, den Wiener Symphonikern, L’Orchestra dell’ Accademia Nazionale di Santa Cecilia zusammengearbeitet.
Sie hat unter anderem mit den Dirigenten Myun-Whun Chung, Charles Dutoit, Eliahu Inbal, Jesús López-Cobos, Nello Santi, Bruno Bartoletti, Maurizio Benini, Bruno Campanella, Daniel Oren, Evelino Pidò, Vladimir Spivakov und René Jacobs gearbeitet.
Alexandrina Pendatchanska Discographie umfasst Glinkas »A life for the Tzar« (Antonida) bei Sony, Rachmaninovs »The Bells« bei Decca, Donizettis »Parisina d’Este« bei Dynamics, sowie Arienaufnahmen bei Capriccio, Sartorios »Giulio Cesare« mit dem ORF, Mozarts »La clemenza di Tito« unter René Jacobs bei Harmonia Mundi und das dramatische Koloraturalbum »Genuine«. Ihre Auftritte als Elisabetta in »Roberto Devereux« und Lucrezia Contarini in »I due Foscari« sind auf DVD erhältlich. Sie hat außerdem die Donna Elvira in einer des »Don Giovanni« unter dem Dirigat von René Jacobs bei Harmonia Mundi im Frühling 2007 gesungen.