Arnaud Gluck studierte bei den Countertenören Carlos Mena und Flavio Ferri-Benedetti sowie bei dem Bariton Ulrich Messthaler an der Schola Cantorum Basiliensis, wo er 2024 den Masterstudiengang abschloss.
Zu seinen jüngeren Operndebüts zählen Pastore in L’Orfeo unter Jordi Savall sowie Spirit in Dido and Aeneas unter Stefan Plewniak an der Opéra Royal de Versailles, Unulfo in Rodelinda in Basel und Winterthur sowie Paggio in Antonia Bembos Ercole amante mit Il Gusto Barocco in Stuttgart und Herne. Darüber hinaus sang er Cupid in John Blows Venus and Adonis, Davide und Nathan in Porporas Davide e Bersabea sowie die Partie des Pietro in der Uraufführung von Flavio Ferri-Benedettis La Passione di Gesù Cristo. Als Konzertsänger trat er u. a. mit Händels Messiah in Oviedo auf. Er arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie Correspondances, Profeti della Quinta, La Cetra Vokalensemble Basel und dem Chor der Opéra Royal de Versailles zusammen. 2023 vertrat er Frankreich beim Internationalen Festival für Barockmusik „Vox Baroque“ in Albanien. Zu seinen jüngsten Projekten zählen Pisandro in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria beim Monteverdi Festival Cremona unter Michele Pasotti sowie ein Programm mit geistlicher Barockmusik unter Marc Minkowski am Théâtre des Champs-Élysées in Paris.
Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter des Internationalen Barockgesangswettbewerbs Froville (2. Preis und Gemelli Factory Prize, 2024), des Biagio Marini International Early Music Competition in Neuburg an der Donau (1. Preis, 2024) sowie des Wettbewerbs „Jeunes Talents“ in Paris (2022) mit dem von ihm mitbegründeten Ensemble Saint-Honoré.
Stand: Juli 2026