Manuel Walser

Der Schweizer Bariton Manuel Walser studierte Gesang bei Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab.
Daneben gehören Brigitte Fassbaender, Frédéric Gindraux und Wolfram Rieger zu seinen wichtigsten Mentoren. Beim internationalen Wettbewerb Das Lied in Berlin wurde er 2013 mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Zudem ist er zweifacher Preisträger der Stella Maris International Vocal Competition. 2014 wurde ihm der Preis der Armin Weltner Stiftung zuerkannt. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Manuel Walser festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er bereits als Harlekin in »Ariadne auf Naxos«, Masetto in »Don Giovanni«, Schaunard in »La Bohème«, Publio in »La clemenza di Tito«, Christiano in »Un ballo in maschera«, Marullo in »Rigoletto«, Antonio in »Le nozze di Figaro«, Jäger in »Rusalka«, Graf Dominik in »Arabella«, Fiorello in »Il barbiere die Siviglia«, Alessio in »La sonnambula« sowie als Spieler (Prokofjews »Der Spieler«) zu hören war. Manuel Walser geht seit langem einer regen Konzerttätigkeit nach. Er konzertiert regelmäßig bei der J. S. Bach-Stiftung in seiner Heimat St. Gallen, wo er in zahlreichen Kantaten-Aufführungen live und auf Tonträger zu hören ist. 2012 debütierte er mit Bachs Solokantate »Ich habe genug« beim Verbier Festival. Höhepunkte der vergangenen Saisonen waren seine Interpretation des Christus in Bachs »Matthäus-Passion« beim Verbier Festival 2015 unter der musikalischen Leitung von Thomas Quasthoff, seine Mitwirkung in Händels Oratorium »Israel in Egypt« mit dem Concentus Musicus Wien unter Christopher Moulds sowie die Darstellung des Francesco Benucci in »Salomons Reise« mit ausgewählten Mozart-Arien unter der Leitung von Rubén Dubrovsky bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk. 2017 war Manuel Walser gemeinsam mit Michael Schade und Christiane Karg erneut in »Salomons Reise« bei der Mozartwoche in Salzburg zu hören. Zudem sang er Mozarts »Große Messe in c-Moll« im Wiener Konzerthaus, mit der er 2016 auch bei den Salzburger Festspielen zu hören war, sowie Don Pippo im Mozart-Pasticcio »Les Dilettantes« mit dem Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon. Mit Bachs »Messe in h-Moll« mit dem Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Stefan Gottfried und mit Bachs »Matthäus-Passion« mit dem ensemble frauenkirche Dresden unter Matthias Grünert sowie mit dem Concertgebouw Orkest unter Ton Koopman stehen für 2018 weitere hochkarätige Projekte in seinem Kalender.
Manuel Walser widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Gattung Lied. Er gestaltet Liederabende mit Anano Gokieli, Alexander Fleischer, Malcolm Martineau, Alejandro Picó-Leonís, Wolfram Rieger, Jonathan Ware und Justus Zeyen. Er sang beim Bayreuther Osterfestival, bei der Schubertiade Vorarlberg in Hohenems, beim Festival Schubert in Gastein, in der Berliner Philharmonie und beim Lucerne Festival. 2014 musizierte er bei den Salzburger Festspielen im Haus für Mozart mit Malcolm Martineau, worauf ein Schubert-Liederabend mit Kate Royal und Malcolm Martineau beim Festival Oxford Lieder folgte. Ein gemeinsamer Liederabend mit Thomas Quasthoff und Justus Zeyen führte Manuel Walser erstmals in der Philharmonie de Paris. Im August 2015 debütierte er mit zwei erfolgreichen Liederabenden bei den Schubertiaden in Vilabertran und Schwarzenberg, wo er mit Wolfram Rieger am Klavier Schuberts »Winterreise« zum Besten gab. Im Dezember 2015 debütierte er mit einem Liederabend im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins und 2017 war er erstmals im Wiener Konzerthaus und an der Londoner Wigmore Hall zu erleben.

Bevorstehende Termine mit Manuel Walser