Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen hat sich als vielseitige Solistin auf internationaler Ebene etabliert. Im Mai 2016 gab sie ihr Debüt an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin als Turno in Agostino Steffanis »Amor vien dal destino« unter René Jacobs. Darüber hinaus war sie unter Iván Fischer auf Tournee mit Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte« und konzertierte erstmalig unter Daniel Harding mit dem London Symphony Orchestra mit Robert Schumanns »Szenen aus Goethes Faust« in London. Auftritte der vergangenen Spielzeiten umfassen eine Tournee als Cherubino mit Mozarts »Le nozze di Figaro« sowie ihr Rollendebüt als Donna Elvira in »Don Giovanni«, beides mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von René Jacobs. Sie trat mit Jörg Widmann im Rahmen der Salzburger Mozartwoche auf und war am Pariser Théâtre des Champs-Elysées sowie im Concertgebouw Amsterdam in Mozarts Messe in c-Moll unter Masaaki Suzuki zu erleben. Mit demselben Werk, diesmal unter der Leitung von Daniel Harding, gab sie ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern. 2018/19 folgte ihr Debüt an der Opéra national de Paris als Abel in Alessandro Scarlattis Oratorium »Il Primo Omicidio« unter der Leitung von René Jacobs. Weitere Partien ihres Repertoires sind u. a. die Titelpartie in »Ariodante«, Idamante in »Idomeneo«, Zerlina in »Don Giovanni«, Sesto in »Giulio Cesare«, das Kind in »L’enfant et les sortilèges«, Angelina in »La Cenerentola« und Hänsel in »Hänsel und Gretel«.