23. November bis 02. Dezember

Barocktage 2018

Das, was wir den »Musikalischen Barock« nennen, kennt Anfang wie Ende, wenngleich ohne scharfe Grenzen. Diese zu erkunden, dazu versammeln die BAROCKTAGE, ein neuer Nukleus im Spielplan, zehn Tage lang Opernaufführungen, Konzerte und anderes mehr, mit zwei Komponisten im Zentrum, die Beginn und Ausklang des Barockzeitalters verkörpern: Claudio Monteverdi und Jean-Philippe Rameau. Der eine gehörte zu den Protagonisten, die Anfang des 17. Jahrhunderts die Kunstform Oper entwickelten, der andere, traditionsbewusst und avanciert zugleich, führte sie um die Mitte des folgenden auf eine neue Höhe, auch und gerade mit seiner Tragédie lyrique HIPPOLYTE ET ARICIE, die zu den BAROCKTAGEN 2018 erstmals an der Staatsoper inszeniert wird.
Beide haben der Musik ihrer Zeit entscheidende Impulse gegeben, und auch den Tanz – beziehungsweise das Tänzerische – haben beide kultiviert. Dass ihre Musik offen ist für verschiedenste Darstellungen und Deutungen wird sich zeigen, ob auf dem historischen Cembalo oder auf dem modernen Klavier, ob in kleinerer oder größerer Besetzung, mit Sängern oder Instrumentalisten.

Das Programm der Barocktage 2018