Uraufführung

Faszinierend und farbenreich - Eötvös’ »Sleepless« am 28. November

Am 28. November 2021 feiert Peter Eötvös' »Sleepless« in der Regie von Kornél Mundruczó und unter der musikalischen Leitung des Komponisten selbst Uraufführung!

Der ungarische, vielfach ausgezeichnete Komponist Eötvös gehört zu den prägendsten Persönlichkeiten der Musik unserer Zeit. Mit »Sleepless« erschafft Peter Eötvös basierend auf der gleichnamigen Erzählung des norwegischen Autors Jon Fosse ein faszinierendes wie farbenreiches Musiktheaterwerk, oder wie er selber sagt: »Theater mit Musik«. Der ungarische Film- Schauspiel- und Opernregisseur Kornél Mundruczó, bekannt für seine filmrealistischen Arbeiten, in denen er oftmals gegenwärtige soziale Themen aufgreift, inszeniert die tragische Geschichte mit bizarren Begegnungen und »Bonnie und Clyde«-Motiven, die tief in die Herausforderungen und Abgründe des Menschseins eintaucht. Eine Serie mysteriöser Begegnungen in einem norwegischen Küstenort, in denen Vergangenes lebendig wird, erweist sich als verhängnisvoller Lauf gegen die Zeit.

Nach der Uraufführung am 28. November ist das Auftragswerk noch am 1., 3., 7., 9. und 16. Dezember 2021 zu erleben!

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Trailer

SLEEPLESS Peter Eötvös
MUSIKALISCHE LEITUNG Peter Eötvös / Maxime Pascal
INSZENIERUNG Kornél Mundruczó
MIT Victoria Randem, Linard Vrielink, Katharina Kammerloher, Hanna Schwarz, Sarah Defrise, Jan Martiník, Tómas Tómasson, Roman Trekel, Siyabonga Maqungo, Arttu Kataja u. a.
STAATSKAPELLE BERLIN
Uraufführung: 28. November 2021

Basierend auf »Trilogie« des Autors Jon Fosse verweben Peter Eötvös und die Librettistin Mari Mezei Momentaufnahmen der existenziellen Suche nach Zugehörigkeit und die Frage nach Legitimität von Gewalt als Reaktion auf gesellschaftliche Gleichgültigkeit zu einem musiktheatralen Bewusstseinsstrom.

»Es ist mir sehr wichtig, dass ich die Klangfarbe und Mischung schon mithöre ... Es ist für mich genauso wie für einen Maler, der auf seine Pallette nur die Farben aufträgt, von denen er genau weiß, dass er sie benutzen wird und keine anderen. So ist das auch bei mir - jede Oper hat ihre eigene Orchesterzusammensetzung und dadurch ihren eigenen Klang.« Komponist und Dirigent Peter Eötvös gibt uns Einblicke in seine Arbeitsweise und wie er seine 13. Oper, »Sleepless«, komponiert hat:

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