Kammerkonzert V
„Das Phantastische“ – so lautet in dieser Saison das Thema der Kammerkonzerte im Apollosaal, ausgehend von der ersten Opernpremiere der Saison, Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann. Musiker:innen der Staatskapelle Berlin haben dazu Programme entwickelt, die sich in verschiedenster Weise dieser Idee und diesem Begriff nähern, die in der Musik bekanntlich eine wesentliche Rolle spielen. Vom Barock bis zur Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf die Zeit der Romantik, wird „Das Phantastische“ mit einer Vielzahl von kammermusikalischen Werken in vielfältigen Besetzungen beleuchtet werden.
Am 12. Dezember 1891 kam es im Saal der Sing-Akademie zu Berlin (dem heutigen Maxim-Gorki-Theater) zu einem denkwürdigen Kammerkonzert: Das berühmte Joachim-Quartett mit dem Primgeiger Joseph Joachim) spielte gemeinsam mit dem Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld und mit Johannes Brahms am Klavier zwei neue Brahms-Werke, die dieser eigens für Mühlfeld komponiert hatte, dazu das erste von Mozarts „Haydn-Quartetten“ aus den 1780er Jahren. Musiker:innen der Staatskapelle und ihre Gäste erwecken dieses künstlerisch anspruchs- und eindrucksvolle Programm, das seinerzeit viel Aufmerksamkeit gefunden hatte, neu zum Leben.
Programm
Das historische Konzert vom 12. Dezember 1891 in der Berliner Sing-Akademie
Johannes Brahms
Klarinettentrio a-Moll op. 114
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett G-Dur KV 387
Johannes Brahms
Klarinettenquintett h-Moll op. 115
Besetzung
- Klarinette:
- Violine:
- Viola:
- Violoncello:
- Klavier: