Sym­pho­nie­kon­zert VII

mit Philippe Jordan

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Nikolai Rimsky-Korsakow gehört zu den wohl originellsten Komponisten und Instrumentatoren seiner Generation, der zudem als verdienstvoller Lehrer zahlreiche junge Künstler inspiriert hat. Beizeiten hat er sich den klassischen Formen zugewandt und sie mit neuen Klängen versehen, so etwa in seinem 1887 komponierten Capriccio espagnol, einem brillanten Orchesterwerk, in dem Rimsky-Korsakow spanische Tänze und südliches Kolorit einbrachte.

Die Begeisterung für Spanien teilte Maurice Ravel, der sich immer wieder von der iberischen Musikkultur anregen ließ. Nicht nur der ungemein populär gewordene Boléro, dessen klangliche Ausgestaltung Ravels überwältigende Instrumentationskunst demonstriert, steht dafür, sondern auch seine 1908 uraufgeführte Rapsodie espagnole, eines seiner ersten größeren Orchesterwerke. Sein französischer Komponistenkollege Edouard Lalo wiederum, dessen Biographie und Stil ganz im 19. Jahrhundert liegen, trat mit einer ganzen Reihe von Kompositionen für Soloinstrument und Orchester hervor – neben Werken für Violine auch mit einem Cellokonzert, 1876 in der Manier romantischer Virtuosität und reizvoller Melodik.

Programm

Nikolai Rimsky-Korsakow

Capriccio espagnol op. 34

Edouard Lalo

Violoncellokonzert d-Moll

Maurice Ravel

Rapsodie espagnole
Alborada del gracioso
Boléro

Besetzung

Termine

Familienvorstellung
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal
Familienvorstellung
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal