Luciana ManciniSängerin (Gast)

Die Mezzosopranistin Luciana Mancini studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag klassischen Gesang, Oper und Alte Musik. Im Jahr 2009 erlangte sie ihren Master mit Schwerpunkt auf dem italienischen Repertoire des 17. Jahrhunderts. Ihr Opernrepertoire ...

Die Mezzosopranistin Luciana Mancini studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag klassischen Gesang, Oper und Alte Musik. Im Jahr 2009 erlangte sie ihren Master mit Schwerpunkt auf dem italienischen Repertoire des 17. Jahrhunderts. Ihr Opernrepertoire umfasst u.a. Dafne in Peris »L’Euridice«, Nerone in Monteverdis »L’incoronazione di Poppea«, Messaggiera in Monteverdis »L’Orfeo« mit verschiedenen Ensembles, wie Divino Sospiro unter der Leitung von Enrico Onofri und La Fenice unter Leitung von Jean Tubery; Amastre in Händels »Serse«, mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner und auch am Theater an der Wien unter Jean-Christophe Spinosi. 2013 war sie zu erleben als Annio in Mozarts »La Clemenza di Tito« in Drottningholms Slottsteater in Stockholm, unter der Bühnenregie von Sigrid T‘Hooft. Weitere Projekte umfassten Volupia und Didone in Cavallis »L‘Egisto« mit Poème Harmonique in der Regie von Benjamin Lazar an der Opéra
Comique Paris und der Opéra de Rouen Haute Normandie sowie eine szenische Produktion zusammen mit L‘Arpeggiata und dem sizilianischen Marionettenspieler Mimmo Cutticchio bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Gemeinsam mit L’Arpeggiata trat Luciana Mancini im Rahmen vielfältiger Programme auf und war mit »Los Imposibles«, »Via Crucis« und »All’improviso« in verschiedenen europäischen Städten zu sehen. 2010 spielte sie Monteverdis »Vespro della Beata Vergine« unter der Leitung von Christina Pluhar für Virgin Classics ein. Einen bemerkenswerten Erfolg feierte sie gemeinsam mit L’Arpeggiata 2011 mit der Einspielung der neuen CD »Los Pajaros perdidos«, auf der sie mit ihrer Vorliebe für das traditionelle Repertoire Südamerikas brilliert. Konzerte mit diesem Programm haben unter anderem in der Carnegie Hall, beim in Paris großen Anklang gefunden. Zwischen 2012 und 2014 arbeitete sie mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von René Jacobs in einer Inszenierung von Achim Freier als Vita Mondana in Cavalieris »Rappresentazione d´Anima e di Corpo« in der Staatsoper Berlin. Die Aufnahme dazu (Harmonia Mundi) wird in Kürze veröffentlicht. 2014 hatte sie ihr lateinamerikanisches Operndebut als Smeton in Donizetti's »Anna Bolena«. »Orfeo« ist ihre erste Zusammenarbeit mit Sasha Waltz.

Foto: Alina Antoniou