Repertoire

»La fanciulla del West«
Im Juni enführt Giacomo Puccinis »La fanciulla del West« in den Wilden Westen, ins raue Goldgräbermilieu während der Zeit des kalifornischen Goldrauschs, wo das Glück des Einen das Unglück des Anderen bedeutet. Erweckt und getragen wird diese besondere Atmosphäre von einer ausgesprochen charaktervollen und inspirierten Musik, die den Stimmen mit all ihrer Ausdruckkraft Raum zur Entfaltung lässt. Nachdem diese von den Besucher:innen und der Kritik begeistert aufgenommene Produktion in der Inszenierung von Lydie Steier im letzten Jahr pandemiebedingt nur vor einem kleinen Publikum Premiere feiern konnte, ist sie noch am 26. Juni und 2. Juli wieder zu erleben.
Mit Anja Kampe, Marcelo Àlvarez, Michael Volle u. a.

Regisseurin Lydia Steier und Bühnenbildner David Zinn sprechen über das Bühnenbild ihrer ersten gemeinsamen Opernproduktion und geben spannende Einblicke in ihre Konzepte. Außerdem auf dem Blog: Lydia Steier im Gespräch mit Dramaturg Benjamin Wäntig über die Spirale der Gewalt.

»Elektra«
Mit den Mitteln eines gigantischen Orchesterapparates und »großen Stimmen« realisiert, ist Straussʼ Einakter von 1909 ein Meilenstein der modernen Opernkunst. Der legendäre Opern- und Filmregisseur Patrice Chéreau hat sie für die Staatsoper in Szene gesetzt. In der Wiederaufnahme am 6. Juni sind u. a. Ricarda Merbeth, Waltraud Meier, Vida Miknevičiūtė, René Pape zu erleben.
Noch am 24. Juni 

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»Turandot«
Am 18. Juni feierte Giacomo Puccinis »Turandot« in der Regie von Philipp Stölzl und unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta Premiere. Zuletzt hat Stölzl, der bereits mehrfach an der Berliner Staatsoper zu Gast war, bei Verdis »Il trovatore« Regie geführt. 2021 kam sein Film »Schachnovelle« in die Kinos.
»Turandot« ist die letzte und unvollendete Oper Puccinis, die sich an der Schwelle zur Moderne bewegt. Philipp Stölzl begegnet Turandots blutrünstigem Machtspiel zwischen Obsession und Emanzipation mit einer düster-surrealen Bildsprache, in der eine überdimensionale live animierte Puppe die Herrschaft ergreift. Zum Ensemble zählen Elena Pankratova in der Titelpartie, Yusif Eyvazov, Aida Garifullina, René Pape u. a.
Weitere Vorstellungen am 22., 25., 29. Juni und 1., 3., 8., 10. Juli


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