Jan Martiník

Der Bassist Jan Martiník absolvierte sein Gesangsstudium bei Eliška Pappová an der Universität Ostrava. Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter 2009 der Liedpreis »Singer of the World« in Cardiff.
Von 2008 bis 2011 war er Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin. Seit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden und sang hier u. a. Sarastro, Colline, Eremit (»Der Freischütz«), Father Truelove (»The Rake’s Progress«) sowie Brander (»La damnation de Faust«) und war in Frank Martins Oratorium »Le Vin herbé« zu erleben. Gastengagements führten ihn an die Volksoper Wien sowie an die Theater in Erfurt, Prag, Košice und Ostrava.
Jan Martiník arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Fabio Luisi und Zubin Mehta zusammen. In Konzerten war er mit dem BBC Symphony Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Birmingham Symphony Orchestra und der Staatskapelle Dresden als Solist zu erleben und sang bei den BBC Proms, im Prager Rudolfinum, im Wiener und Grazer Musikverein. Sein Konzertrepertoire umfasst u. a. Bachs Passionen, Mozarts und Dvořáks Requiemvertonungen, Dvořáks »Te Deum« und Haydns »Die Schöpfung«. Für seine Interpretation der Bass-Partie in Verdis »Messa da Requiem« unter Fabio Luisi wurde er von den Kritikern gefeiert. Internationale Erfolge feierte er auch mit seiner Interpretation der »Biblischen Lieder« von Antonín Dvořák, die er 2017 mit der Česká filharmonie unter Jiří Bělohlávek für Decca einspielte.

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