Jochen Schmeckenbecher stammt aus Hockenheim und studierte bei Kurt Moll in Köln. Nach Festengagements am Theater Hagen und der Komischen Oper Berlin singt er die wesentlichen Partien seines Fachs mit Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Repertoire wie Amfortas und Klingsor in »Parsifal«, Kurwenal in »Tristan und Isolde«, den Musiklehrer in »Ariadne auf Naxos«, Faninal in »Der Rosenkavalier«, Don Pizarro in »Fidelio«, Orest in »Elektra«, die Titelpartie in »Wozzeck« sowie Alberich in »Der Ring des Nibelungen« an den internationalen Opern- und Konzertbühnen. 2017 hat er seinem Repertoire mit Dr. Schön in der Neuproduktion »Lulu« an der Hamburgischen Staatsoper eine weitere wesentliche Partie hinzugefügt. Engagements führten ihn an die Staatsopern in Berlin, Dresden, Hamburg, München, Stuttgart und Wien, die Opéra national de Paris, das Royal Opera House Covent Garden, die Metropolitan Opera in New York, das Teatro alla Scala, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Teatro Real Madrid, zu den Salzburger Festspielen und die Opern in Dallas, Essen, Frankfurt, Leipzig, Lyon, Philadelphia, San Francisco, Turin und zum Tanglewood Festival. Im Konzert sang er u. a. Bauer in »Gurre-Lieder« in der Philharmonie de Paris, Jesus in der Johannes-Passion in Madrid, Lieder aus Mahlers »Des Knaben Wunderhorn« in Bregenz, Mahlers 8. Sinfonie und Haydns »Die Schöpfung« im Musikverein Wien, Janáčeks »Glagolitische Messe« in London und Dallas sowie Cerhas »Baal-Gesänge« im Konzerthaus Wien.