Die Sopranistin Rachel Harnisch debütierte 2020 in der Titelpartie von »Jenůfa« an der Deutschen Oper Berlin (DOB), 2019 war sie als Una Moreau in der Uraufführung von Hector Parras »Les Bienveillantes« in der Regie von Calixto Bieito in Antwerpen zu erleben. Nach ihrer ersten Emilia Marty in einer Neuproduktion von »Die Sache Makropulos« unter Tomáš Netopil in Antwerpen, gastierte sie 2018 in dieser Produktion beim Janáček-Festival von Brno und 2021 in Genf. 2017 gab ihr sehr Debüt an der DOB in der Uraufführung von Aribert Reimanns »L’Invisible«, 2016 als Rachel in »La Juive« in Regie von Olivier Py unter Daniele Rustioni in Lyon. Mit derselben Partie gastierte sie in Straßburg – in einer Produktion von Peter Konwitschny.
Auf dem Konzertpodium war sie zuletzt mit Mahlers 4. Symphonie beim Enescu Festival in Bukarest unter Daniele Gatti sowie mit Konzerten zum Jahreswechsel 2021/22 mit dem Zürcher Kammerorchester in Luzern und Zürich zu erleben. Regelmäßig gastiert Rachel Harnisch mit Dirigenten wie Antonio Pappano, Eliahu Inbal, Roberto Abbado, Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Roger Norrington, Douglas Boyd, Mario Venzago, Zubin Metha, John Eliot Gardiner, Ingo Metzmacher, David Zinman oder Paavo Järvi. Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit Claudio Abbado. Neben zahlreichen Aufnahmen, die ihr vielfältiges künstlerisches Schaffen dokumentieren, nahm sie Hindemiths »Ein Marienleben« mit dem Pianisten Jan Philip Schulze auf.