Wolfgang Schöne

Wolfgang Schöne wurde in Norddeutschland geboren und absolvierte sein Studium an den Musikhochschulen in Hannover und Hamburg. Zunächst war er hauptsächlich als Konzert- und Oratoriensänger tätig, bevor sein Talent für die Oper entdeckt wurde.
Er war u. a. Gast bei den Salzburger Festspielen, bei den Münchner Opernfestspielen, beim Festival d’Aix-en-Provence und beim Glyndebourne Festival. Regelmäßig gastiert er u. a. an den Opernhäusern in Amsterdam, Paris, Athen, Barcelona, Bologna, Genf, Köln, Hamburg, Berlin, Dresden, Stuttgart, Los Angeles, Buenos Aires und Nantes.
Zu seinem Repertoire gehören u. a. Partien wie Barak (»Die Frau ohne Schatten«), Mandryka (»Arabella«), die Titelpartie in »Der fliegende Holländer«, Dr. Schön (»Lulu«), Jochanaan (»Salome«), Germont (»La traviata«), Wanderer (»Siegfried«), die vier Bösewichte (»Les contes d’Hoffmann«), Amfortas (»Parsifal«), Hans Sachs (»Die Meistersinger von Nürnberg«), Kurwenal (»Tristan und Isolde«), Scarpia (»Tosca«) und Arkel (»Pelléas et Mélisande«).
Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Sir Georg Solti, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Daniel Barenboim, Rafael Kubelik, Wolfgang Sawallisch, Giuseppe Sinopoli, Jeffrey Tate, Riccardo Chailly, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Andrew Davis und Kent Nagano zusammen.
An der Staatsoper im Schiller Theater Berlin sang er in Bohuslav Martinůs »Juliette«.
Zahlreiche Plattenaufnahmen und ein Repertoire von ungefähr 70 Opernpartien zeugen von der Vielseitigkeit des Sängers.

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