Miina-Liisa Värelä

Miina-Liisa Värelä hat sich ein ausgeprägtes Profil im deutschen dramatischen Repertoire erarbeitet und gilt als gefragte Interpretin der Färberin (Die Frau ohne Schatten). Diese Partie sang sie zuletzt u. a. in Neuproduktionen im Festspielhaus Baden-Baden mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko sowie an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann. Im Wagner-Fach war sie als Isolde (Tristan und Isolde) mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Gustavo Dudamel sowie bei der Glyndebourne Festival Opera und den BBC Proms unter Robin Ticciati zu erleben. 2025 debütierte sie bei den Bayreuther Festspielen als Ortrud (Lohengrin).
In der Spielzeit 2025/26 übernahm sie erstmals konzertant die Partie der Brünnhilde (Die Walküre) mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Daniel Harding in Rom. Zudem trat sie konzertant u. a. als Sieglinde mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding sowie mit dem London Philharmonic Orchestra unter Robin Ticciati in Sibelius’ Kullervo auf. Zu ihren Engagements der vergangenen Spielzeiten zählen Leonore (Fidelio) an der Canadian Opera Company, Ariadne (Ariadne auf Naxos) und Ortrud (Lohengrin) am Gran Teatre del Liceu, Elektra am Landestheater Linz sowie die Färberin an der Bayerischen Staatsoper, der Oper Frankfurt und beim Verbier Festival. An der Finnischen Nationaloper debütierte sie als Titelfigur in Turandot und sang Anna in Sallinens Ratsumies; zudem übernahm sie ihre erste Tosca bei den Savonlinna-Festspielen.
Die aus Finnland stammende Sopranistin absolvierte ihre Ausbildung an der Sibelius-Akademie und ist Preisträgerin u. a. der Wettbewerbe von Lappeenranta und Belvedere.

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February