Die Sopranistin Narine Yeghiyan wurde in Armenien geboren und studierte am staatlichen Konservatorium ihrer Heimatstadt Jerewan. In Deutschland erreichte sie im Jahr 2009 beim Internationalen Gesangswettbewerb Neue Stimmen das Semifinale und wurde mit einem Sonderpreis der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung ausgezeichnet. 2010 nahm sie beim Gesangswettbewerb Competizione dell’Opera sowie 2011 an Plácido Domingos Operalia teil. 2013 war Narine Yeghiyan Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und von 2011 bis 2013 Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung sowie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper im Schiller Theater und ist seit der Spielzeit 2013/14 an diesem Haus Ensemblemitglied. Hier sang sie Barbarina, Angelo Custode und die Himmelsstimme (in Cavalieris »Rappresentatione di Anima et di Corpo«), Giannetta, Tebaldo und eine Modistin (in »Der Rosenkavalier«), in Ernst Kreneks »Vertrauenssache«, in Ermanno Wolf-Ferraris »Aschenputtel«, Woglinde in »Rein Gold« (von Elfriede Jelinek) und den Sopran 1 in Frank Martins »Le vin herbé«, Blumenmädchen sowie Barbara (in Georg Philipp Telemanns »Emma und Eginhard«), Zerlina, Najade (in Richard Strauss’ »Ariadne auf Naxos«), Pamina und Amor (in »Orfeo ed Euridice«). 2016 sang sie Adina bei den Opernfestspielen St. Margarethen und debütierte in der Philharmonie Berlin in der Titelrolle von Tschaikowskys »Jolanthe« sowie als Marzelline. Zahlreiche Konzerte führen sie regelmäßig in verschiedene Städte Europas. Ihre Debüt-CD »König David« unter der Leitung von Frank Markowitsch ist im Mai 2014 bei Rondeau erschienen.