Roberta Mameli
Die italienische Sopranistin Roberta Mameli ist insbesondere im Barock- und Mozart-Repertoire tätig. Sie gastiert regelmäßig an internationalen Konzert- und Opernhäusern, darunter das Wiener Konzerthaus, das Concertgebouw Amsterdam, das Teatro Colón in Buenos Aires, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Grand Théâtre de Genève, die Bayerische Staatsoper in München sowie der Pierre Boulez Saal in Berlin und das Shanghai Grand Theatre. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Jordi Savall, Diego Fasolis, Fabio Biondi, Ottavio Dantone, Ton Koopman, Leonardo García Alarcón, Francesco Corti und Václav Luks. Zu ihren zentralen Partien zählt Poppea (L’incoronazione di Poppea), die sie u. a. an der Staatsoper Unter den Linden und auf Tournee in mehreren italienischen Städten sang. Weitere Engagements führten sie u. a. als Aci (Aci, Galatea e Polifemo) zum Festival George Enescu, in die Wigmore Hall London und in den Pierre Boulez Saal. Im Mozart-Repertoire trat sie u. a. als Vitellia (La clemenza di Tito) sowie als Arminda (La finta giardiniera) auf. Außerdem zählen zu ihren Darbietungen Dido (Dido and Aeneas) in Palermo und die Titelpartie in Teodora Imperatrice in Cremona (Italien), Ottavia (L’incoronazione di Poppea) am Drottningholms Slottsteater, Donna Elvira (Don Giovanni) am Nationaltheater Brünn sowie auf Tournee in Luxemburg und in Frankreich.
Ihre Diskografie umfasst zahlreiche Einspielungen bei Labels wie Sony, Alpha und Arcana; ihr Album Anime Amanti wurde 2017 mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet. Jüngst erschien ihr Album The Ghosts of Hamlet – Lost Arias from Italian Baroque Operas (Arcana), das international Beachtung fand.