Die französisch-zypriotische Sopranistin Sarah Aristidou macht sich sowohl auf der Opern- als auch auf der Konzertbühne schnell einen Namen und hat bereits mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, François-Xavier Roth, Trevor Pinnock und Sir Simon Rattle zusammengearbeitet. Zu den bemerkenswerten Engagements gehören Maïma in »Barkouf« an der Oper Köln, Shoko in »Das Jagdgewehr« von Thomas Larcher bei den Bregenzer Festspielen und dem Aldeburgh Festival sowie Auftritte mit u. a. den Berliner Philharmonikern, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem Nationalen Symphonieorchester des polnischen Rundfunks.Zu den Kompositionen, die speziell für Sarah Aristidou geschrieben wurden, gehören Aribert Reimanns »Cinq fragments lyriques« (aufgeführt in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Robin Ticciati) und Jörg Widmanns »Labyrinth IV« (uraufgeführt vom Boulez Ensemble unter der Leitung von Daniel Barenboim). Im Juli 2020 wirkte sie beim Festival für Neue Musik von Daniel Barenboim und Emmanuel Pahud im Boulez Saal in Irini Amargianakis »Eumeniden« mit.
In der Saison 2020/21 singt sie Zerbinetta in »Ariadne auf Naxos« an der Staatsoper Unter den Linden, wo sie 2017 bis 2019 Mitglied im Internationalen Opernstudio war, Ismene in »Mitridate« sowie Konzerte im Boulez Saal und im Palau de les Arts Reina Sofía und gibt Debüts im Concertgebouw, beim Heidelberger Frühling und bei den Salzburger Festspielen.
Ihr erstes Album wird im Herbst 2021 bei Alpha Classics erscheinen.