Für ihre Interpretation der Franziska in »Die Arabische Nacht« von Christian Jost wurde die französische Sopranistin Sarah Aristidou von der Süddeutschen Zeitung in der Jahresausgabe 2016 der Zeitschrift Opernwelt als »Beste Nachwuchskünstlerin« nominiert. Sie ist Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden und somit Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung während der Spielzeiten 2017/18 und 2018/19.
An der Staatsoper Unter den Linden wird sie in 2017/18 unter andrem als Taumännchen in einer Neuproduktion von »Hänsel und Gretel«, sowie als Papagena in »Die Zauberflöte« und Echo in »Ariadne auf Naxos« zu erleben sein. 2016/17 gab sie ihr professionelles Debüt in der Hauptrolle der Eurydice in »Orphée aux Enfers« von Offenbach mit dem Orchestre National des Pays de la Loire bei der Angers-Nantes Opéra. Weitere Engagements führten sie in dieser Saison an das Konzerthaus Berlin, an die Philharmonie Köln mit dem Ensemble Modern sowie in den Herkulessaal München in einer Kooperation des Lucerne Festivals mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München (als Cover für Mojca Erdmann unter Mariss Jansons) und als erster Sopran in Matthias Pintschers »with lilies white«. 2015/16 war Sarah Aristidou unter anderem mit dem Münchner Rundfunkorchester als Philidel in »King Arthur« unter der Leitung von Paul Goodwin zu sehen sowie als Frasquita in »Carmen« unter der Leitung von Karsten Januschke im Prinzregententheater München. Zudem sang sie Franziska in »Die Arabische Nacht« von Christian Jost unter der Leitung von Eva Pons mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz in der Reaktorhalle München, inszeniert von Balázs Kovalik; sowie Lisette in »Le Petit Faust (Dr. Faust Jun.)« von Hervé - ebenso mit dem Orchester des Staatstheater am Gärtnerplatz München. Sie ist bereits als Interpretin von mehreren Uraufführungen von Komponisten wie Wolfgang Rihm, Aribert Reimann und Manfred Trojahn in Erscheinung getreten. Ihre Liedprogramme werden von führenden Pianisten wie Axel Bauni, Gerold Huber, Siegfried Mauser und Jan-Philip Schulze begleitet. Sarah Aristidou begann schon im Kindesalter ihre musikalische Ausbildung im Nationalen Rundfunkchor Maîtrise de Radio-France in Paris. Neben ihrem Bachelor in Musikwissenschaft von der Universität Paris-Sorbonne erwarb sie einen Abschluss in Musiktheorie (DEM). Sie studierte Gesang an der Universität der Künste Berlin und der Theaterakademie August Everding München. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Rudolf Piernay, Klesie Kelly, Eric Schneider und Thomas Heyer, sowie die intensive Zusammenarbeit mit Gudrun Ayasse und Christiane Iven ergänzen ihre Ausbildung.

Bevorstehende Termine mit Sarah Aristidou