Ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung

für den Verkauf von Eintrittskarten für die Aufführung der Oper »Le nozze di Figaro« am 2. April 2021.
 

Inhaltsverzeichnis:

I.             Einleitende Hinweise zum Pilotprojekt

II.            Ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen (»COVID-19-Bedingungen«)

III.          Ergänzende Datenschutzerklärung (»COVID-19-Datenschutzerklärung«)
 

I.             Einleitende Hinweise zum Pilotprojekt

Die Stiftung Oper in Berlin - Staatsoper Unter den Linden (»Stiftung Oper in Berlin«, »Veranstalter« oder »wir«) wird auf der Grundlage einer Ausnahmeregelung gem. § 9 Abs. 9 der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Stand 4. März 2021) in der Staatsoper Unter den Linden eine Oper während der laufenden SARS-CoV-2 Pandemie (»Corona-Pandemie«) als Pilotprojekt veranstalten (»Veranstaltung«). Bei diesem Pilotprojekt soll der Gesundheits- und Infektionsschutz für alle Beteiligten, insbesondere die Besucher der Veranstaltung, durch eine einheitliche Teststrategie und Einhaltung eines Schutz- und Hygienekonzepts nach einem hohen Standard gewährleistet werden. Es gelten daher im Vergleich zu Veranstaltungen, die wir vor Beginn der Corona-Pandemie durchgeführt haben, teilweise abweichende und ergänzende Bedingungen, die in den nachfolgenden Ergänzenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Ergänzenden Datenschutzerklärung geregelt sind.
 

II.            Ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich
Diese Ergänzenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (»COVID-19-Bedingungen«) gelten ergänzend zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der künstlerischen Betriebe der Stiftung Oper in Berlin (abrufbar über https://www.staatsoper-berlin.de/de/extra/agb/). Bei Widersprüchen gehen diese COVID-19-Bedingungen vor.

2. Kartenverkauf
Eintrittskarten können ausschließlich online über eine Internetseite der Stiftung Oper in Berlin (»Webseite«) gekauft werden. Eintrittskarten, die von Dritten zum Kauf angeboten werden, vermitteln kein Besuchsrecht. Ein Käufer kann maximal 2 Eintrittskarten kaufen. Die Regelungen in Ziffer 3 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu Ermäßigungen gelten nicht.

3. Mobile Eintrittskarte
Eintrittskarten werden ausschließlich als ausdruckbares ticketdirekt oder Mobile Ticket ausgestellt. Ein postalischer Versand oder eine Abholung sind nicht möglich.

4. Erstattung des Preises bei positivem Testergebnis
Zusätzlich zu den Regelungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt, dass wir den Preis für eine Eintrittskarte erstatten, wenn der Inhaber der Eintrittskarte die Veranstaltung deshalb nicht besuchen kann, weil er von einer der in Ziffer 7 genannten Teststationen am Tag der Veranstaltung positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde und dieses Testergebnis vorlegt.

5. Umplatzierung
Der Käufer erkennt an, dass der Veranstalter aus wichtigem Grund, z.B. aufgrund vorgegebener Schutz- bzw. Hygienemaßnahmen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie und Vorgaben zur Einhaltung von Abstandsflächen, berechtigt ist, dem Inhaber der Eintrittskarte von seinen bestellten Plätzen abweichende Plätze derselben oder einer höheren Kategorie zuzuweisen; in diesem Fall besteht kein Anspruch auf Entschädigung. Werden die Eintrittskarten zu Einheitspreisen verkauft, ist eine Umplatzierung auf einen beliebigen Platz möglich.

6. Harte Personalisierung, keine Weitergabe der Eintrittskarten
Beim Erwerb der Eintrittskarten werden u.a. zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts und zum Zwecke der Nachverfolgung von Infektionsketten im Rahmen von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Kontaktdaten eines jeden Inhabers einer Eintrittskarte erfasst (sog. harte Personalisierung). Auf jeder Eintrittskarte sind Vorname, Nachname und Geburtsdatum des Besuchers vermerkt. Der Käufer gibt alle Kontaktdaten, inklusive Geburtsdatum der Besucher an, für die er Karten kauft; er wird Kontaktdaten von Dritten (Besucher/Begleitperson) nur dann angeben, wenn diese der Angabe zugestimmt haben. Es ist untersagt, Eintrittskarten an Dritte zu veräußern oder weiterzugeben.

Wenn der Käufer eine Eintrittskarte (auch) für einen Dritten (Besucher/Begleitperson) erwirbt, hat der Käufer den Dritten auf die Geltung und den Inhalt der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie dieser COVID-19-Bedingungen sowie die notwendige Weitergabe von Angaben an uns nach dieser Ziffer 6 ausdrücklich hinzuweisen, wobei der Besucher, für den der Käufer die Eintrittskarte kauft, sich durch die Übernahme und die Nutzung der Eintrittskarte mit der Geltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dieser COVID-19-Bedingungen zwischen ihm und uns einverstanden erklärt.

Das Risiko, dass ein Inhaber einer Eintrittskarte die Veranstaltung aus von uns nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Krankheit, positives SARS-CoV-2-Testergebnis) nicht wahrnehmen kann, trägt der Käufer bzw. Inhaber der Eintrittskarte.

7. Testung vor und Einlass zur Veranstaltung
7.1 Testung am Tag der Veranstaltung

Alle Besucher müssen am Tag der Veranstaltung einen SARS-CoV-2-Antigen-Test durchlaufen. Die Testung kann an einer der folgenden Teststationen erfolgen:

Kreuzberg Moritzplatz: Prinzessinnenstraße 14, 10969 Berlin-Kreuzberg

Berlin-Mitte am Pappelplatz: Bergstraße 20, 10115 Berlin-Mitte

Berlin-/Moabit: Spenerstraße 28, 10557 Berlin-Moabit

Berlin-Friedenau: Bundesallee 78, 12161 Berlin-Friedenau

Berlin – Zehlendorf: Clayallee 343, 14169 Berlin.

Betreiberin dieser Teststationen ist die KDP BioMed GmbH
Wiener Straße 10
10999 Berlin

Für die Testung müssen Eintrittskarte und Personalausweis bei der Teststation vorgelegt werden.

Nur mit einem Befund einer dieser Teststationen, die ein negatives SARS-CoV-2-Testergebnis ausweisen, ist der Zugang zur Veranstaltung möglich. Befunde von anderen Teststationen oder Laboren oder andere Testergebnisse (wie z.B. Laientests) werden bei der Einlasskontrolle nicht akzeptiert.

Die Teststationen werden von rechtlich selbstständigen Dritten (z.B. Laboren) betrieben. Für die Testung schließt der Inhaber einer Eintrittskarte eine gesonderte Vereinbarung mit der Teststation. Wir sind nicht Partei dieser Vereinbarung.

Der Käufer muss im Anschluss an die Bestellung der Eintrittskarte(n) über die Webseite für alle Besucher, für die er eine Eintrittskarte bestellt hat, auch einen Termin für die Testung bei einer der Teststationen buchen. Er wird dazu unmittelbar nach Abschluss des Bestellvorgangs zu einer von uns betriebenen Landingpage weitergeleitet. Auf dieser Landingpage erscheinen Links zu Webseiten der Teststationen. Über die verlinkten Webseiten ist eine Buchung eines Termins für eine Testung möglich. Die Kosten für die Testung sind im Preis der Eintrittskarte enthalten.

Die Probenentnahme für die SARS-CoV-2-Antigen-Testung erfolgt durch medizinisch geschultes Fachpersonal. Alle Befunde werden ärztlich validiert.

Von der Teststation erhält der Besucher seinen medizinisch validierten Befund der SARS-CoV-2-Antigen-Testung. Dem Befund muss zu entnehmen sein, dass die Testung am Tag der Veranstaltung durchgeführt wurde. Der Befund der Teststation ist mindestens mit Namen und Geburtsdatum personalisiert. Dieser Befund dient – bei negativem Testergebnis – als Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einlasskontrolle zur Veranstaltung. Bei der Einlasskontrolle kann der Nachweis über zwei Wege erbracht werden:

  • Der Inhaber der Eintrittskarte legt einen Papierbefund seines negativen SARS-CoV-2-Testergebnisses vor.
  • Alternativ ist das Vorzeigen des Testergebnisses bei der Einlasskontrolle auf dem Smartphone möglich.

7.2 Bedingungen für den Einlass zur Veranstaltung
Besucher werden zur Veranstaltung nur eingelassen, wenn sie bei der Einlasskontrolle folgende Dokumente (kumulativ) vorweisen können:

  • negatives SARS-CoV-2-Testergebnis als ausgedruckten Papierbefund oder digitalen Befund auf dem Smartphone, ausgestellt von einer der in Ziffer 7.1 aufgeführten Teststation am Tag der Veranstaltung,
  • personalisierte Eintrittskarte und
  • Personalausweis mit Lichtbild.

Der Einlass zur Veranstaltung wird grundsätzlich verweigert, wenn (i) der auf der Eintrittskarte vermerkte Inhaber nicht personenidentisch mit dem amtlichen Lichtbildausweis oder dem Befund ist und/oder (ii) nicht alle drei Dokumente vorgezeigt werden.

Darüber hinaus sind Inhaber von Eintrittskarten zum Besuch der Veranstaltung nur berechtigt, wenn sie (i) keine vom Robert Koch-Institut genannten COVID-19-Symptome aufweisen (also nicht an unspezifischen Allgemeinsymptomen, wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall, oder an akuten respiratorischen Symptomen, wie z.B. Husten, Schnupfen erkrankt ist) und (ii) nicht aus anderen rechtlichen Gründen daran gehindert sind, z.B. weil für sie eine Quarantäne-Pflicht besteht. Ansonsten sind Inhaber von Eintrittskarten verpflichtet, der Veranstaltung fern zu bleiben.

Sollten aus wichtigem Grund, z.B. aufgrund behördlich vorgegebener Schutz- und Hygienemaßnahmen, bestimmte Informationen, z.B. kürzlicher Aufenthalt des Inhabers der Eintrittskarte in einem Risikogebiet der Corona-Pandemie, für den Zutritt zur Veranstaltung verlangt werden, ist der Inhaber der Eintrittskarte verpflichtet, uns diese Informationen auf Anforderung im Einklang mit den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen unverzüglich mitzuteilen. Wenn der Eintrittskarteninhaber die entsprechenden Voraussetzungen nicht erfüllt, können wir den Zutritt zur Veranstaltung verweigern. In diesem Fall können der Käufer und wir vom Vertrag über die betroffene Eintrittskarte für die Veranstaltung zurücktreten. Der Käufer erhält in diesem Fall den entrichteten Preis für die Eintrittskarte erstattet.

7.3 Impfung kann negatives SARS-CoV-2-Antigen-Testergebnis nicht ersetzen
Für die Veranstaltung wird nicht zwischen geimpften und nicht geimpften Personen unterschieden. Alle Besucher müssen bei der Einlasskontrolle ein negatives SARS-CoV-2-Antigen-Testergebnis vorlegen.

7.4 Kein Einlass bzw. Entfernen vom Veranstaltungsort bei Krankheitssymptomen
Wir sind aus wichtigem Grund, z.B. bei offensichtlichen Krankheitssymptomen, zur Verweigerung des Einlasses zum Veranstaltungsort oder zur Verweisung vom Veranstaltungsort berechtigt. Dies gilt auch, wenn ein Inhaber einer Eintrittskarte gegen zwingende Bestimmungen des Schutz- und Hygienekonzepts verstößt. Eine Erstattung des Kaufpreises ist in diesen Fällen ausgeschlossen.

8. Nichterscheinen zur Veranstaltung und Isolierung bei positivem SARS-CoV-2-Testergebnis
Im Falle eines positiven SARS-CoV-2-Testergebnisses ist der Karteninhaber verpflichtet, (i) nicht bei der Veranstaltung zu erscheinen und (ii) sich umgehend zu isolieren und spätestens am Folgetag einem PCR-Test zu unterziehen. Ob und welche Maßnahmen die Teststationen ergreifen, liegt in der Verantwortung der Teststationen.

9. Schutz- und Hygienekonzept
Bei der Veranstaltung gilt ein Schutz- und Hygienekonzept, das u.a. Folgendes vorsieht:

  • Es gilt folgende Abstandregel bei den Sitzplätzen: Die Belegung erfolgt im Schachbrettmuster (~50%) mit einem Meter Abstand zwischen den Besuchern. Es gibt Einer- und Zweierplätze. Direkt nebeneinander sitzen dürfen gemäß Corona-Verordnung Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner, Angehörige des eigenen Haushalts und Personen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht.
  • Außer bei den Sitzplätzen muss jederzeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden, ausgenommen sind Angehörige eines Hausstandes.
  • Es besteht grundsätzlich kein Anspruch nebeneinander zu sitzen
  • Am Veranstaltungsort besteht überall und uneingeschränkt die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske, einschließlich im Einlassbereich und im Außenbereich des Veranstaltungsorts.
  • Es werden Händedesinfektionsspender bereitgestellt.
  • Speisen und Getränke werden innerhalb der Staatsoper nicht angeboten.
  • Die sanitären Einrichtungen dürfen unter Einhaltung des Abstandsgebots von mindestens 1,5 Metern je nach Größe der sanitären Einrichtung von unterschiedlich vielen Personen zeitgleich genutzt werden. Auf die maximal erlaubte Anzahl wird vor den sanitären Einrichtungen hingewiesen. Pissoirs und Waschbecken sind entsprechend des Mindestabstands gesperrt. Das Einlasspersonal überwacht die Einhaltung.
  • Garderobenabgabe wird angeboten, ist jedoch nicht verpflichtend mit Ausnahme von Schnee und Regen. Abstandsmarkierungen im Wartebereich sind vorhanden.
  • Einlass und Warteschlangen:
    • Vor den Eingängen werden Hinweisschilder aufgestellt, die auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern beim Einlass in den Warteschlagen hingewiesen wird.
    • Die Einlasssituation wird durch zusätzliche Nutzung von Seitenein- und -ausgängen entzerrt.
    • Die Kartenkontrolle erfolgt kontaktlos.
    • Im Falle sich dennoch ergebender kritischer Anhäufungen ist das Einlasspersonal aufgefordert, die Besucher zur Einhaltung des Abstandsgebots anzuhalten.
    • Beim Einlass werden die Besucher gebeten, sich zügig zu ihren Plätzen zu begeben, um Anhäufungen zu vermeiden. Dieser Prozess wird durch das Einlasspersonal begleitet, ggf. wird steuernd eingegriffen, in dem sie d. Besucher zum Platz begleiten.
    • Türen werden durch das Einlasspersonal geschlossen bzw. geöffnet oder in Bereichen, in welchen dies möglich und zulässig ist, offengehalten. So wird ein Handkontakt von Zuschauern mit diesen Türen vermieden.
    • Der Aufzug steht nur eingeschränkt zur Verfügung und kann nur von maximal zwei Personen aus einem Haushalt, ansonsten nur von einer Person zeitgleich genutzt werden.

Der Käufer bzw. Inhaber einer Eintrittskarte erkennt an, dass aus wichtigem Grund, insbesondere aufgrund behördlich vorgegebener Weisungen bzw. Anordnungen im Zusammenhang mit dem Zutritt zum und dem Aufenthalt im Veranstaltungsbereich, zusätzliche Regelungen, Bestimmungen und Anforderungen Geltung erlangen können. Diese werden ihm mitgeteilt und sind ab Bekanntgabe zwingend zu beachten. Der Käufer bzw. Inhaber einer Eintrittskarte unterliegt im Hinblick auf das Schutz- und Hygienekonzept den Weisungen unseres Personals. Verstößt ein Käufer bzw. Inhaber einer Eintrittskarte gegen das vorgenannte Schutz- und Hygienekonzept, ist der Käufer bzw. Inhaber der Eintrittskarte verpflichtet, die Veranstaltung auf Weisung unseres Personals unverzüglich zu verlassen. Der Kaufpreis für die Eintrittskarte wird in diesem Fall nicht erstattet.

10. Wissenschaftliche Begleitung:
Das Pilotprojekt wird von externen Experten begleitet und ausgewertet.

11. Haftung
Ergänzend zu Ziffer 12 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt Folgendes: Die Veranstaltung ist ein Pilotprojekt. Das bei der Veranstaltung umgesetzte Pilotprojekt soll die Gefahr von Ansteckungen von Besuchern und Dritten mit dem SARS-CoV-2-Virus auf ein vertretbares Maß reduzieren. Die Gefahr einer SARS-CoV-2-Infektion im Zusammenhang mit dem Besuch der Veranstaltung kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Diese Gefahr ist dem Käufer und Inhabern einer Eintrittskarte bewusst. Daher ist unsere Haftung für eine Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit eines Besuchers, die sich trotz Umsetzung des Hygienekonzepts durch eine SARS-CoV-2-Infektion im Zusammenhang mit der Veranstaltung ergeben, ausgeschlossen, dies gilt nicht bei Schäden, die durch vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln oder Unterlassen entstehen.

12. Ergänzungen und Änderungen
Wir sind bei einer Veränderung der Gesetzeslage bzw. Rechtsprechung auch bei bestehenden Schuldverhältnissen berechtigt, diese COVID-19-Bedingungen mit einer angemessenen Frist von drei (3) Tagen oder aus wichtigem Grund, z.B. im Falle behördlicher Vorgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, auch bis unmittelbar vor der Veranstaltung, im Voraus zu ändern, sofern dies für den Käufer bzw. Inhaber der Eintrittskarte zumutbar ist. Die jeweiligen Änderungen werden dem Käufer bekannt gegeben. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Käufer nicht innerhalb der jeweiligen Frist nach Zugang den Änderungen schriftlich oder per E-Mail widersprochen hat, vorausgesetzt wir haben auf diese Genehmigungsfiktion in der Änderungskündigung ausdrücklich hingewiesen.
 

III.          Ergänzende Datenschutzerklärung

1. Geltungsbereich
Diese Ergänzende Datenschutzerklärung (»COVID-19-Datenschutzerklärung«) gilt ergänzend zur Datenschutzerklärung der Staatsoper Unter den Linden (abrufbar über https://www.staatsoper-berlin.de/de/extra/datenschutz/) der Stiftung Oper in Berlin – Staatsoper Unter den Linden (»Stiftung Oper in Berlin«, »wir« oder »uns«). Bei Widersprüchen geht diese COVID-19-Datenschutzerklärung vor.

2. Welche personenbezogenen Daten werden gespeichert?
Wir verarbeiten im Zusammenhang mit der Durchführung der Veranstaltung, einschließlich des Verkaufs von Eintrittskarten, im Vergleich zur Durchführung von Veranstaltungen vor der Corona-Pandemie die folgenden zusätzlichen personenbezogenen Daten von Besuchern zur Verarbeitung gem. den COVID-19-Bedingungen:

Käufer: Name, Vorname, Geburtsdatum, Telefon-/Mobilnummer sowie Email und Adresse.

Inhaber von Eintrittskarten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Telefon-/Mobilnummer sowie Email und Adresse.

Die Besucherdaten werden nach vier Wochen gelöscht.

3. Was ist der Zweck der Erhebung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten sowie deren Rechtsgrundlage
Wir verarbeiten auch diese zusätzlichen personenbezogenen Daten im Einklang mit den Bestimmungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Die Verarbeitung der genannten zusätzlichen personenbezogenen Daten erfolgt zur Abwicklung der Kaufverträge über Eintrittskarten, zur Abrechnung, Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und zur Beantwortung Ihrer Anfragen (z. B. per E-Mail) im Zusammenhang mit unserer Geschäftsbeziehung betreffend die Veranstaltung.

Wenn Sie bei der Einlasskontrolle zur Veranstaltung Testergebnis, personalisierte Eintrittskarte und Personalausweis vorzeigen, speichern wir nur die Eintrittskarte. Daten zum Testergebnis oder Personalausweis speichern wir nicht.

Die weiteren Einzelheiten zum Zweck der Datenverarbeitung können Sie den COVID-19-Bedingungen entnehmen.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser zusätzlichen personenbezogenen Daten ist Artikel 6 Abs. 1b EU-DSGVO.

4. Wer bekommt meine Daten?
Wir geben die für die Personalisierung der Eintrittskarten erhobenen Daten nicht an Dritte weiter.

Der Käufer muss im Anschluss an die Bestellung der Eintrittskarte(n) für alle Besucher, für die er eine Eintrittskarte bestellt hat, einen Termin zur Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigen-Tests bei einer Teststation buchen. Er wird dazu nach Abschluss des Bestellvorgangs per Email einen Link zu einer von uns betriebenen Landingpage erhalten. Auf der Landingpage befinden sich Links zu den Teststationen. Über die Links wird er zur Webseite der ausgewählten Teststation weitergeleitet. . Die Webseiten der Teststationen werden nicht von uns, sondern den Teststationen betrieben. Es gelten daher für diese Webseite die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung des Betreibers dieser Webseite.

Wenn der Inhaber einer Eintrittskarte bei einer Teststation einen SARS-CoV-2-Antigen-Test durchläuft, geschieht dies auf der Grundlage einer gesonderten Vereinbarung zwischen dem Inhaber und der Teststation. Zum Nachweis, dass er Inhaber einer Eintrittskarte und daher zur Inanspruchnahme der Testung im Rahmen des Pilotprojekts berechtigt ist, muss der Inhaber die Eintrittskarte bei der Teststation vorlegen (und seinen Personalausweis). Wir sind nicht Partei dieser Vereinbarung und auch nicht datenschutzrechtlich Verantwortlicher hinsichtlich der von der Teststation erhobenen Daten. Die Teststation übermittelt keine personenbezogenen Daten an uns.

5. Abrufbarkeit der COVID-19-Datenschutzerklärung
Diese COVID-19-Datenschutzerklärung kann als PDF angezeigt, abgespeichert und ausgedruckt werden.

Stand: 16. März 2021



Allgemeine Geschäftsbedingungen der künstlerischen Betriebe der Stiftung Oper Berlin – Internet

1. Geltungsbereich
Die Geschäftsbedingungen regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Theaterbesuchern und der Stiftung Oper in Berlin für deren künstlerische Betriebe (Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper Berlin und Staatsballett Berlin). Soweit im Folgenden nur die Stiftung Oper in Berlin genannt wird, sind auch deren künstlerischen Betriebe gemeint.
Die Geschäftsbedingungen sind Bestandteil des Vertrages, der durch den Erwerb von Eintrittskarten zustande kommt.
Für Abonnenten sowie Besucherorganisationen und deren Mitglieder gelten diese Bedingungen, soweit nichts Abweichendes vereinbart ist.

2. Spielpläne und Anfangszeiten
Die gültigen Spielpläne mit den Anfangszeiten sind aus den offiziellen Veröffentlichungen der Stiftung Oper in Berlin ersichtlich.
Spielplanänderungen und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten.
Für Angaben auf Plakaten oder in anderen Veröffentlichungen übernimmt die Stiftung Oper in Berlin keine Gewähr.

3. Eintrittspreise
Die Stiftung Oper in Berlin veröffentlicht die jeweils gültigen Eintrittspreise und gibt sie an den Kassen bekannt.
Ermäßigungen werden den berechtigten Personengruppen gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises an den Kassen der Spielstätten gewährt. Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit diesem Nachweis gültig. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, ist der Differenzbetrag zum vollen Eintrittspreis nachzuentrichten.

4. Kartenabgabe
Der Vorverkauf erfolgt für eine Spielzeit im Voraus zu den in den Veröffentlichungen der Stiftung Oper in Berlin genannten Zeiten. Die Stiftung Oper in Berlin behält sich vor, in Einzelfällen die Kartenvergabe pro Käufer zu beschränken. Schwerbehinderte Menschen können bevorzugt behandelt werden.
Schriftliche Kartenanfragen werden ab Beginn des Vorverkaufs in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Ein Anspruch auf Bearbeitung in der Reihenfolge des Eingangs besteht nicht. Fernmündliche Kartenbestellungen werden ab Beginn des Vorverkaufs entgegengenommen.
Erfolgt die Bezahlung für bestellte Karten nicht innerhalb der jeweils angegebenen Frist, werden diese für den Weiterverkauf freigegeben.
Bereits bezahlte Karten können auf Wunsch zugesandt werden. Kosten und Gefahr der Versendung trägt der Besteller.
Erworbene Eintrittskarten dürfen ohne vorherige Zustimmung der Stiftung Oper in Berlin nicht zu gewerblichen und kommerziellen Zwecken weiterveräußert werden. Die Stiftung Oper in Berlin behält sich bei Zuwiderhandlung rechtliche Schritte vor. Weiterhin ist die Stiftung berechtigt, die Verantwortlichen, die gegen das vorstehend aufgeführte Verbot verstoßen, in Zukunft vom Eintrittskartenerwerb auszuschließen.
Abweichende oder ergänzende Regelungen für den Kartenverkauf bleiben vorbehalten. Sie werden von der Stiftung Oper in Berlin veröffentlicht oder an den Kassen bekannt gemacht.

5. Kartenrückgabe
Die Rücknahme verkaufter Karten ist grundsätzlich ausgeschlossen. Für verfallene Karten wird kein Ersatz gewährt.
Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten und berechtigen nicht zur Rückgabe verkaufter Karten.
Wird ein anderes Werk gespielt als das beim Kauf der Eintrittskarte angekündigte, kann diese Karte vor Beginn der Aufführung gegen Erstattung des Eintrittspreises zurückgegeben werden.
Fällt eine Vorstellung ersatzlos aus, wird der Kartenpreis erstattet, sofern die Eintrittskarten dem Besucherservice innerhalb von 30 Tagen ab Vorstellungstermin vorgelegt bzw. zugeschickt werden.
Ein Vorstellungsabbruch begründet nur dann einen Anspruch auf Erstattung des Kartenpreises, wenn der Abbruch vor der ersten Pause oder, falls es sich um eine Vorstellung ohne Pause handelt, vor Erreichen der Hälfte der vorgesehenen Vorstellungsdauer erfolgt. Der Anspruch kann nur innerhalb von 30 Tagen ab Vorstellungstermin durch Vorlegung oder Zusendung der Eintrittskarten beim Besucherdienst geltend gemacht werden.
Über den in den vorstehenden Absätzen geregelten Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises hinaus werden weitere Aufwendungen oder Schäden des Besuchers nicht ersetzt.

6. Kartenverlust
Verliert ein Besucher seine Eintrittskarte, kann ihm von der Kasse eine Ersatzkarte ausgestellt werden, wenn er glaubhaft macht, welche Eintrittskarte er erworben hat. Der Besitzer der Originalkarte hat den Vorrang vor dem Besitzer einer Ersatzkarte.

7. Einlass
Die Zuschauergarderoben und Foyers werden in der Regel eine Stunde vor Beginn einer Vorstellung geöffnet.
Es besteht kein Anspruch auf Einlass nach Vorstellungsbeginn. Wird einem Besucher aufgrund seiner Verspätung kein Einlass gewährt, so hat dieser keinen Anspruch auf Erstattung des Kartenpreises.

8. Garderobe
Mitgebrachte Garderobe und Gegenstände, wie insbesondere Rucksäcke, Koffer oder größere Taschen, sind während des Vorstellungsbesuches zur Aufbewahrung abzugeben. Die Aufbewahrung von Tieren ist grundsätzlich ausgeschlossen. Die Stiftung Oper in Berlin behält sicht vor, eine Garderobengebühr zu erheben.
Die abgegebene Garderobe ist gemäß den aushängenden Versicherungsbedingungen versichert. Besucher der Deutschen Oper Berlin können Pelze nur an den dafür besonders gekennzeichneten Garderoben gegen Entrichtung einer Versicherungsgebühr zur Aufbewahrung abgeben.
Bei Vorlage der Garderobenmarken werden die aufbewahrten Gegenstände ohne Prüfung der Berechtigung ausgehändigt. Ohne Marke dürfen Garderobengegenstände einem Besucher nur dann ausgehändigt werden, wenn er glaubhaft macht, dass er der berechtigte Empfänger ist.
Vertauschte, beschädigte oder abhanden gekommene Garderobengegenstände sowie der Verlust einer Garderobenmarke sind dem Garderobenpersonal unverzüglich zu melden. Bei Verlust einer Garderobenmarke ist der Besucher zum Ersatz der Wiederbeschaffungskosten verpflichtet.

9. Fundsachen
Gegenstände aller Art, die in den Spielstätten der Stiftung Oper in Berlin gefunden werden, sind beim Haus- oder Garderobenpersonal abzugeben. Die weitere Behandlung der Fundsachen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 978ff. BGB.

10. Hausrecht
Das Hausrecht obliegt den Intendanten, die sich zu dessen Ausübung ihrer Erfüllungsgehilfen, insbesondere des Abendpersonals bedienen.
Den Anweisungen des Personals der Spielstätten ist Folge zu leisten.
Besuchern kann der Zutritt zu den Spielstätten verweigert werden, wenn Anlass zu der Annahme besteht, dass sie die Vorstellungen stören oder andere Besucher belästigen. Besucher können aus der laufenden Vorstellung verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere belästigen oder einen Platz eingenommen haben, für den sie keine gültige Karte haben. Der Zutritt kann auch Besuchern verweigert werden, die wiederholt gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen haben. Einen Anspruch auf Rückzahlung des bereits entrichteten Eintrittsgeldes oder auf sonstigen Schadens- und Aufwendungsersatz haben diese Besucher nicht.
Personen, die den Kartenverkauf behindern oder Besucher belästigen, können aus den Spielstätten gewiesen werden. Es ist nicht gestattet, in den Kassenhallen oder sonst in den Spielstätten sowie auf den dazugehörigen Grundstücken Eintrittskarten zum Verkauf anzubieten.
Es ist nicht zulässig, einen anderen als den auf der Karte bezeichneten Platz einzunehmen. Wechselt ein Besucher unberechtigterweise den Platz, kann die Stiftung Oper in Berlin den Differenzbetrag erheben oder den Besucher auf den auf der Karte bezeichneten Platz oder aus der Vorstellung verweisen.
Mobiltelefone, Uhren und andere technische Geräte mit akustischen Signalen sind während der Vorstellung auszuschalten.
Das Rauchen ist in den Spielstätten der Stiftung Oper in Berlin nur in den ausgewiesenen Bereichen gestattet.

11. Bild- und Tonaufnahmen
Bild- und/oder Tonaufnahmen jeglicher Art sind den Besuchern untersagt. Bei Zuwiderhandlungen können Besucher aus den Spielstätten verwiesen werden.
Für den Fall, dass während einer Vorstellung Bild- und/oder Tonaufnahmen von dazu von der Stiftung Oper in Berlin ermächtigten Personen durchgeführt werden, erklären sich die Besucher durch ihre Teilnahme an der Vorstellung damit einverstanden, dass sie eventuell in Bild und Wort aufgenommen werden und diese Aufzeichnungen ohne Anspruch auf Vergütung gesendet bzw. veröffentlicht werden dürfen.

12. Haftung
Für Schäden jeder Art, die ein Besucher in den Spielstätten der Stiftung Oper in Berlin erleidet, haftet die Stiftung Oper in Berlin, ihre Vertreter und ihre Erfüllungsgehilfen nur im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit bleiben unberührt, soweit es um typischerweise vorhersehbare Schäden handelt.

13. Datenschutzbestimmungen
Sofern der Theaterbesucher beim Kartenerwerb die Einwilligung erteilt hat, dürfen personenbezogene Bestelldaten von der Stiftung Oper in Berlin (Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper Berlin und Staatsballett Berlin) zu Kundenbetreuungszwecken erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Unter Kundenbetreuungsdaten werden Maßnahmen verstanden, die dem Kunden wesentliche Informationen vermitteln und dem Kunden deshalb Vorteile bringen. Der Theaterbesucher wurde darüber informiert, dass diese Einwilligung jederzeit ohne Nachteile widerrufen werden kann. Von der Stiftung Oper in Berlin wurde ihm versichert, dass datenschutzrechtliche Belange ohne Einschränkung gewährleistet werden und keine Übermittlung solcher Daten an Dritte erfolgt.

14. Inkrafttreten
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten am 01.09.2017 in Kraft. Gleichzeitig treten die bisher geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stiftung Oper in Berlin außer Kraft.

15. Schlussklausel
Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so berührt dies die Rechtwirksamkeit der übrigen Geschäftsbedingungen nicht. Die Stiftung Oper in Berlin ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitbeilegungsstelle teilzunehmen.