Der Mythos vom Sänger Orpheus ist einer der ersten Opernstoffe überhaupt und fordert Musiktheaterschaffende bis heute zu immer neuen Bearbeitungen und Sichtweisen heraus. Mit dem Orpheus-Festival lädt die Staatsoper Unter den Linden Studierende der Berliner Kunsthochschulen dazu ein, aus Themen und Motiven des Orpheus-Geschichte Performances und installative Formate zu entwickeln.
Die insgesamt vier Arbeiten werden – verteilt auf zwei Abende – im Alten Orchesterprobensaal sowie im Innenhof des Intendanzgebäudes gezeigt. So rundet das Orpheus-Festival das Programm der BAROCKTAGE 2020, bei denen auf der großen Bühne »Orfeo«-Vertonungen von Claudio Monteverdi, Christoph Willibald Gluck und Carl Heinrich Graun im Zentrum stehen, aus einer zeitgenössischen Perspektive ab.
In Kooperation mit der Universität der Künste Berlin (Studiengang »Bühnenbild« und »Institut Kunst«), der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (Studiengang »Choreographie«)