Die österreichisch-britische Sopranistin fällt durch ihr vielfältiges Opern-, Lied- und Konzertrepertoire vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert auf. Seit ihrem 23. Lebensjahr gehörte sie zum Ensemble der Staatsoper Unter den Linden. Sie trat auf zahlreichen großen Bühnen auf, darunter als Zerlina am Teatro alla Scala und am Bolschoi-Theater in Moskau, als Iphis in Händels »Jephtha« an De Nationale Opera in Amsterdam, als Inanna in Widmanns »Babylon«, als Adele in der »Fledermaus« und als Sophie in »Der Rosenkavalier« an der Bayerischen Staatsoper, als Blonde an der Opéra national de Paris und als Nannetta und Sœur Constance am Royal Opera House Covent Garden, u. a. mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko oder Sir Simon Rattle. Ihre weltweite Konzerttätigkeit führte sie u. a. zum Cleveland Orchestra, zum Los Angeles Philharmonic Orchestra, zum NHK Symphony Orchestra Tokio, zum London Symphony Orchestra, zum Concertgebouworkest Amsterdam sowie zu den Wiener und den Berliner Philharmonikern. In der Spielzeit 2020/21 gibt Anna Prohaska ihr Debüt als Ännchen in »Der Freischütz« an der Bayerischen Staatsoper und als Merab in Händels »Saul« am Theater an der Wien. Außerdem ist sie Artist in Residence am Konzerthaus Berlin. Ferner ist sie mit dem Mahler Chamber Orchestra mit Brittens »Les Illuminations« in der Elbphilharmonie zu hören und gibt Konzerte mit Adam Fischer am Teatro del Maggio Musicale in Florenz sowie mit Alan Gilbert und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. Eine Konzerttournee mit dem Pianisten Julius Drake führt sie zudem durch Europa.