Anna Prohaska fällt durch ihr vielfältiges Repertoire von Monteverdi bis hin zu Uraufführungen auf und arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Philippe Jordan oder Sir Simon Rattle zusammen. Sie war auf zahlreichen großen Bühnen zu sehen, darunter das Teatro alla Scala di Milano, das Bolschoi-Theater Moskau, De Nationale Opera Amsterdam, das Royal Opera House Covent Garden London und die Pariser Opéra. In der letzten Saison kehrte sie als Merab in »Saul« an das Theater an der Wien und als Nannetta in »Falstaff« nach London zurück. Am Theater an der Wien sang sie erneut im Frühjahr 2019 als Angelica in einer Neuproduktion von Händels »Orlando«. Ihre weltweite Konzerttätigkeit führte sie zum Cleveland Orchestra, zum Los Angeles Philharmonic Orchestra, zum NHK Symphony Orchestra Tokyo, zum London Symphony Orchestra, den Wiener und den Berliner Philharmonikern oder zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Eine besondere Vorliebe hat sie für die Alte Musik; häufig trat sie mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus Wien auf. Sie arbeitet regelmäßig mit der Academy of Ancient Music, dem Freiburger Barockorchester oder der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen. Bei der Deutschen Grammophon erschienen zahlreiche Aufnahmen, für die sie mit Preisen wie dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Seit 2006 gehört Anna Prohaska zum Ensemble der Staatsoper Unter den Linden, wo sie zuletzt als Aricie in Rameaus »Hippolyte et Aricie« und als Silvia in der Uraufführung von Beat Furrers »Violetter Schnee« gefeiert wurde.