Christian Natter, geboren 1985 in Essen, beschloss Schauspieler zu werden, nachdem er während seines Zivildienstes in Brasilien die Arbeit von Jugendlichen an einem Theaterstück begleitete. Seine ersten Theaterstationen als freier Schauspieler im Ruhrgebiet waren das Theater Courage und die Studiobühne Bottrop. Die erste Zusammenarbeit mit Hans Neuenfels fand 2008 (»Tannhäuser«) am Aalto Theater in Essen statt. Noch im selben Jahr folgte die Premiere von »La traviata« an der Komischen Oper Berlin. 2009 folgte »Proserpina« (Rihm) bei den Schwetzinger Festspielen, die als Uraufführung des Jahres ausgezeichnet wurde. 2012 gab es eine weitere Zusammenarbeit in »La finta giardiniera« am Schiller Theater. Danach war er vier Jahre Ensemblemitglied am Autorentheater theater 89 Berlin und spielte unter anderem die Hauptrollen in »Ansichten eines Clowns«, »Hašeks Heimkehr« (Sanders), »Rheinsberg« (Tucholsky) und »Wer ist die Waffe, wo ist der Feind« (Bukowski). Parallel zur Arbeit auf der Bühne verfolgte er stets die Arbeit als Filmschauspieler, u. a. in der Romanverfilmung »Feuchtgebiete« (Regie: David Wnendt), dem Improfilm »Das Floß!« und dem Gewinnerfilm des letztjährigen Achtung Berlin Festivals »Die Hannas« (Regie: Julia C. Kaiser). Daneben wirkte er in Fernsehfilmen für die ARD und das ZDF (»Über den Tag Hinaus«, »Nele in Berlin«, »Soko Stuttgart«) mit. Als nächstes ist er in einer der Hauptrollen in dem Kinofilm »Maybe, Baby!« (Regie: Julia Becker) zu sehen.