Nachdem der französische Countertenor Christophe Dumaux an Meisterkursen bei James Bowman teilnahm, absolvierte er sein Studium am Conservatoire de Paris. Mit 22 Jahren gab er sein Debüt als Eustazio in »Rinaldo« beim Festival de Radio France. Nun wird er weltweit zu Opernhäusern und Festivals, darunter die Metropolitan Opera, die Opéra national de Paris, die Wiener Staatsoper, das Teatro alla Scala di Milano und die Proms. Aktuell kehrt er an die Scala in »La Calisto« zurück, ans Theater an der Wien als Tolomeo (»Giulio Cesare«) und singt Polinesso (»Ariodante«) in Valencia. Zuvor sang er Ottone (»Agrippina«) in Hamburg, Tolomeo beim Glyndebourne Festival, trat in »Semele« in Zürich auf, sang Egeo (»Teseo«) und sang die Titelrolle des Orlando in einer Neuproduktion am Theater an der Wien. Als Farnace (»Mitridate, Re di Ponto«) stand er bereits beim Drottningholms Festival und am Théâtre des Champs-Elysées auf der Bühne. Neben seinen Auftritten als Tolomeo, u. a. in Wien und Chicago, singt er nun auch die Titelrolle des Giulio Cesare, die er in Versailles debütierte. Er arbeitet auf der ganzen Welt mit Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic und dem Philadelphia Orchestra und Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin und William Christie zusammen. Häufig gibt er Solokonzerte in der Carnegie Hall und steht mit Ensembles wie den Moscow Soloists, dem Freiburger Barockorchester, Les Arts Florissants und La Cetra Barockorchester Basel auf der Bühne.