Daniela Barcellona

Von 1980 bis 1984 arbeitete Raffaella Giordano mit der Choreographin Carolyn Carlson in Venedig. Anschließend sammelte sie Erfahrungen mit dem Tanztheater Wuppertal und der Kompanie L’Equisse Obadia/Bouvier in Frankreich. Sie ist Mitbegründerin und seit 1991 auch Leiterin des 1985 entstandenen historischen Kollektivs Sosta Palmizi, welches sich um die Entwicklung eines Zentrums für Tanz in Italien bemüht. Seit 1986 kreierte sie zahlreiche Chor- und Soloarbeiten wie »Fiordalisi«, »...et anima mea...«, »Senza titolo«, »Tu non mi perderai mai«, »Cuocere il mondo« und »L’incontro« in Zusammenarbeit mit Maria Muñoz und deren Tanzkompanie Cie Mal Pelo. Sie hat mit zahlreichen Regisseuren und Autoren an zeitgenössischen Theater-, Opern- und Filmprojekten mitgearbeitet. Von 2009 bis 2012 leitete sie den Kurs »Contemporary Dance Writings«, der sich um Bewusstseinsbildung über Körperkünste und deren Entwicklung bemühte. Seit 2016 ist sie Teil des Projekts »Action« mit Künstlern aus der Toskana, um ein Lehrnetzwerk zu fördern. 2016 spielte Raffaella Giordano die Hauptrolle in Di Costanzos Dokumentarfilm »L’intrusa« und entwickelte die Choreographie zu Paul Hindemiths »Sancta Susanne«, inszeniert von Mario Martone an der Opéra Bastille in Paris. 2017 debütiert sie mit ihrer, der Natur gewidmeten, Soloarbeit »CELESTE notes by nature« am Autunno Danza in Cagliari und sie choregraphierte Martones Film »Capri-Batterie«.

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