Händl Klaus wurde 1969 in Tirol geboren, er lebt am Bielersee und in Wien. Neben Lyrik und Prosa verfasste er Theaterstücke, die bei den Münchner Kammerspielen, den Salzburger Festspielen, am Burgtheater Wien, bei der Ruhrtriennale und dem Steirischem Herbst uraufgeführt wurden; »(Wilde) Mann mit traurigen Augen« und »Dunkel lockende Welt« wurden in Sebastian Nüblings Regie zum
Berliner Theatertreffen eingeladen. »Violetter Schnee« ist seine zweite Arbeit für Beat Furrer nach »Wüstenbuch« (Thea­ter Basel 2010 mit Wiener Festwochen und MaerzMusik). Weitere Opernlibretti verfasste er für Georg Friedrich Haas (»Bluthaus«, 2011; »Thomas«, 2013; »Koma«, 2016, alle: Schwetzinger SWR Festspiele), Arnulf Herrmann (»Der Mieter«, Oper Frankfurt 2017), Heinz Holliger (»Lunea«, Opernhaus Zürich 2018), Klaus Lang (»Buch Asche«, Oper Bonn 2010) und Hèctor Parra (»Wilde«, Schwetzinger SWR Festspiele 2015 und »Les Bienveillantes«, Vlaamse Opera 2019). Als Filmemacher präsentierte er 2008 seinen ersten Spielfilm »März«, gefolgt von »Kater« (2016). Händl Klaus erhielt unter anderem den Robert Walser-Preis, den Gert-Jonke-Preis, den Feldkircher Lyrikpreis, den Welti-Preis, den Silbernen Leoparden des Filmfestivals Locarno und den Teddy Award der Berlinale. Die Oper »Koma« (Komponist Georg Friedrich Haas) wurde zur Uraufführung des Jahres 2016 gewählt.