Lena Haselmann

Die deutsch-norwegische Mezzosopranistin Lena Haselmann wurde in Heidelberg geboren. Bereits als 19-jährige erhielt sie erste Engagements am Theater Heidelberg. In den vergangenen Jahren hat sich die Interpretation zeitgenössischer Werke zunehmend zu einem Schwerpunkt im Repertoire der Mezzosopranistin entwickelt. So ist Lena Haselmann seit 2010 regelmäßig Gast an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sie u. a. in Salvatore Sciarrinos »Luci mie traditrici« und »Macbeth« zu erleben war; außerdem in »Aschenputtel« von Ermanno Wolf-Ferrari, in Ligetis »Aventures/Nouvelles Aventures«, in den »Songbooks« von Cage, in »Lezioni di tenebra« von Lucia Ronchetti sowie in »Mario und der Zauberer« von Stephen Oliver.
Weitere Engagements führten sie an die Göteborg Opera, das Teatro Comunale di Bologna, zum Kunstfest Weimar, zu den New Opera Days Ostrava in Tschechien sowie zu den SWR Schwetzinger Festspielen. Lena Haselmann arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Helmuth Rilling, Marco Angius, David Robert Coleman und Max Renne sowie mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Sidi Larbi Cherkaoui, Philipp Kochheim, Thomas Schulte-Michels und Aniara Amos.
Als Liedsängerin ist die Mezzosopranistin, die über die Professionalisierung der Musikausbildung in Norwegen promovierte, im In- und Ausland zu erleben. Besonderen Schwerpunkt bilden dabei Liedkompositionen aus dem skandinavischen Raum sowie  zeitgenössischer Komponisten. CD-Produktionen sind u. a. »Rastlose Lieder« mit Werken norwegischer Komponistinnen sowie »Durchlöcherte Tradition«, die sich mit verfemter Kammermusik des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt.
In der Spielzeit 2017/18 wird sie in der Uraufführung von Salvatore Sciarrrinos »Ti vedo, ti sento, mi perdo« in der Inszenierung von Jürgen Flimm an der Mailänder Scala debütieren.

Bevorstehende Termine mit Lena Haselmann

Foto:
  • Bengt Wanselius