Der niederländische Tenor Linard Vrielink schloss 2019 sein Studium an der Universität der Künste in Berlin bei Elisabeth Werres ab. Zu seinen Engagements gehören Konzerte mit den Bochumer Symphonikern, der Niederländischen Radiophilharmonie, dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon, dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Thomas Hengelbrock und Ivor Bolton sowie mit dem Noord Nederlands Orkest unter Peter Dijkstra. Mit dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon hat er u. a. Werke von Mozart eingespielt; die CD ist im August 2019 unter dem Titel »Libertà!« erschienen.
Linard Vrielinks Opernrepertoire umfasst Partien wie Bastien in Mozarts »Bastien und Bastienne« in Amsterdam und Helsinki, Federico in Verdis »Stiffelio« am Konzerthaus Berlin, Oronte in Händels »Alcina« an der Kammeroper Schloss Rheinsberg und Almaviva in Rossinis »Il barbiere di Siviglia« bei den Bregenzer Festspielen 2018. In der Spielzeit 2019/20 tritt er mit Raphaël Pichon in diversen Mozart-Programmen auf, darunter auch mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, u. a. in Paris, Toulouse und Bordeaux, sowie in Saint-Saëns’ »Weihnachtsoratorium« mit Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Ensemble, u. a. in Wien, Hamburg und Luxembourg; außerdem mit Bachs »Matthäuspassion« mit Peter Dijkstra und der Philharmonie Zuidnederland. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden und Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung.