Die kanadische Mezzosopranistin studierte an der McGill University und war Mitglied im Merola Program der San Francisco Opera, im Atelier Lyrique der Opéra de Montréal und im Juilliard Opera Center in New York. 2007 gab sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Diane in Glucks »Iphigénie en Tauride«. Es folgten Engagements an einigen der größten Opernhäusern der Welt, u. a. als Siébel in »Faust« am Royal Opera House Covent Garden, Ascanio in »Benvenuto Cellini« an De Nationale Opera Amsterdam, Sesto in »La clemenza di Tito« an der Wiener Staatsoper und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Prince Charmant in »Cendrillon« am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Charlotte in »Werther« an der Opera Australia und Dorabella in »Così fan tutte« an der Opéra national de Paris, am Théâtre des Champs-Élysées und bei den Salzburger Festspielen 2011. Im Jahre 2018 sang sie die Partie der Idamante in »Idomeneo« am Teatro alla Scala in Mailand. In der Spielzeit 2019/20 gab sie ihre Debüts an der Royal Danish Opera in Kopenhagen in der Titelpartie Carmen und an der Bayerischen Staatsoper in München als Nicklausse in »Les Contes d’Hoffmann«. Michèle Losier hat mit den wichtigsten Dirigenten unserer Zeit gearbeitet wie Marc Minkowksi, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Philippe Jordan und Louis Langrée. Mit der Partie des Octavian in »Der Rosenkavalier« gibt sie unter der Leitung von Zubin Mehta ihr Debüt an der Staatsoper Unter den Linden.