Ólafur Elíasson

Ólafur Elíasson wurde 1967 in Kopenhagen geboren und wuchs in Island und Dänemark auf. Seine Arbeiten umfassen Installationen, Skulptur, Fotografie und Film, er verfremdet Naturphänomene und denkt diese neu – mithilfe von Farbe, Licht, Spiegelungen, Bewegung. Elíasson geht es nie um das Kunstwerk als autonomes Objekt; stattdessen um den Austausch mit den Betrachtern.
Zu seinen bekanntesten Kunstwerken zählen »The weather project« in der Tate Modern, London, 2003, »The New York City Waterfalls«, »Ice Watch« mit Minik Rosing, realisiert in Kopenhagen 2014 und Paris 2015, und »Cirkelbroen« in Kopenhagen, 2015.
Für die Oper »Phaedra« etwickelte Elíasson 2007 das Bühnenbild, für das Ballett »Tree of Codes« 2015 die Szenographie.
Von 2009 bis 2014 leitete Elíasson das Institut für Raumexperimente in Verbindung mit der Universität der Künste Berlin. Seit 2012 führt er gemeinsam mit dem Ingenieur Frederik Ottesen das Social Business »Little Sun«, das Solarleuchten produziert, um besonders Menschen ohne Stromanschluss mit Licht zu versorgen. 2014 gründete Elíasson gemeinsam mit Sebastian Behmann »Studio Other Spaces«, das sich auf interdisziplinäre und experimentelle Architektur im öffentlichen Raum konzentriert.
In seinem 1995 gegründeten Studio in Berlin arbeitet ein Team von über 100 Personen mit Architekten, Geisteswissenschaftlern, Handwerkern, Köchen und Kunsthistorikern.
Elíasson lebt und arbeitet in Kopenhagen und Berlin.

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