Der Sänger Philippe Jaroussky hat sich als Countertenor einen festen Platz in der Alten Musik gründete 2002 das Ensemble Artaserse, welches in ganz Europa auftritt und hat sich darüber hinaus ein umfangreiches Repertoire aufgebaut von Monteverdi, Sances und Rossi bis hin zu Händel und Vivaldi. 2008 erhielt als »Sänger des Jahres« den Echo Klassik, das Jahr darauf mit »L'Arpeggiata« und 2016. Weitere Preise gewann er beim Revelation Artiste Lyrique im Jahr 2004 und Artiste lyrique de l'année in den Jahren 2007 und 2010. 2016 stand er bei der Uraufführung von »Only the sound remains« von Kaija Saariaho am Nederlande Opera Ballet in Amsterdam auf der Bühne. Darüber hinaus sang er einen von Marc André Dalbavie komponierten Liederzyklus nach Sonetten von Louise Labbé. Die Saison 2019/2020 markierte seine 20-jährige Karriere mit einigen wichtigen Ereignissen wie dem Einzug seiner Statue in das Musée Grévin in Paris, der Veröffentlichung des biografischen Buches »Seule la musique compte« und schließlich der Veröffentlichung einer Plattenanthologie »Passion Philippe Jaroussky«. Im März 2021 gab er sein Debüt als Dirigent an der Spitze seines Artaserse-Ensembles mit der Aufführung von Scarlattis Oratorium »Primo Omicidio«. 2022 bestätigt er seine neue Tätigkeit als Dirigent mit Konzerten in Paris, Lyon, Montpellier, Budapest, bei den Festspielen von Epau und Halle. Ende Mai und Anfang Juni 2022 dirigiert Philippe Jaroussky in Paris und Montpellier seine erste Oper im Orchestergraben, Händels »Giulio Cesare«.