Die amerikanische Sopranistin Rachel Willis-Sørensen gastiert regelmäßig an internationalen Opernhäusern. Zu ihrem Repertoire zählen insbesondere Partien des italienischen und deutschen Fachs, darunter Leonora (Il trovatore), Elsa (Lohengrin), Marschallin (Der Rosenkavalier), Ariadne (Ariadne auf Naxos), Mimì (La Bohème) und Donna Anna (Don Giovanni). Engagements führten sie u. a. an die Wiener Staatsoper, das Royal Ballet & Opera in London, die Bayerische Staatsoper in München, das Opernhaus Zürich, den und das Teatro di San Carlo in Neapel.
In den vergangenen Spielzeiten war sie als Thaïs (Thaïs) am Théâtre du Capitole in Toulouse, Arabella an der Metropolitan Opera in New York, Elisabeth (Don Carlos) an der Lyric Opera of Chicago und am Grand Théâtre de Genève, Elisabetta (Don Carlo) in Neapel und München sowie als Titelfigur in Rusalka an der San Francisco Opera und der Staatsoper Hamburg zu erleben. Weitere Partien waren Antonia (Les Contes d’Hoffmann) an der Opéra national de Paris, Violetta (La traviata) in Bordeaux, Los Angeles und München, Desdemona (Otello) in Wien sowie Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) in San Francisco und London.
Auf dem Konzertpodium umfasst ihr Repertoire u. a. Strauss’ Vier letzte Lieder, Mahlers Symphonien Nr. 2, Nr. 4 und Nr. 8., Mendelssohns Elias, Schönbergs Gurre-Lieder, Wagners Wesendonck-Lieder und Verdis Messa da Requiem. Im April 2024 gab sie ihr Debüt als Solistin in der Carnegie Hall.
Rachel Willis-Sørensen studierte an der Brigham Young University und war Mitglied des Houston Grand Opera Studio und war drei Jahre Ensemblemitglied der Semperoper Dresden. An der Staatsoper Unter den Linden gab sie 2025 als Titelpartie in Norma ihr Hausdebüt; in der Neuproduktion von Vasily Barkhatov und unter der musikalischen Leitung von Francesco Lanzillotta.
Stand: August 2026