Die italienische Regisseurin Silvia Costa studierte Bildende Kunst und Theater an der IUAV Universität in Venedig. Nach dem Abschluss ihres Studiums im Jahr 2006 begann sie mit der Entwicklung einer eigenen poetischen und visuellen Theatersprache, geprägt von einer tiefen Reflexion über die Rolle der Bildlichkeit im Rahmen der Bühnenkunst. Durch ihre vielfältigen Tätigkeiten als Schriftstellerin, Regisseurin, Performerin und Bühnenbildnerin verbindet sie verschiedene ästhetische Bereiche zur Erkundung ihrer Konzeption von Theater. Zu ihren Inszenierungen gehören »La quiescenza del seme«, »A sangue freddo«, »Alla Traccia«, »Midnight Snack«, sowie die Theaterprojekte »Figure«, »Stato di Grazia«, »Quello che di più l’uomo ha realizzato sulla terra«, die Videoinstallationen »Musica da Camera«, »Tabula«, »Emotional Intelligence«, »Descrizione di un quadro« und die choreografisch-musikalische Installation »Wry Smile Dry Sob«. Sie arbeitet regelmäßig mit Romeo Castellucci zusammen. Seit 2012 realisiert sie auch Aufführungen und Installationen für Kinder wie »Poil de Carotte« von Jules Renard für das Théâtre Nanterre-Amandiers und das Festival d’Automne in Paris. Ihre neueste Produktion »Nel paese dell‘inverno« erlebte das internationale Debüt beim Festival d‘Automne in Paris 2018. Für das Triennium 2017 bis 2019 ist sie assoziierte Künstlerin des Teatro dell’Arte der Mailänder Triennale und im Jahr 2019 ist sie assoziierte Künstlerin des Le Quai d’Angers CDN.