Ulrike Schwab studierte Operngesang und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin, wo sie sich früh mit der Suche nach neuer Form und Sprache im Musiktheater beschäftigte. Engagements als Sängerin führten sie u. a. an die Sophiensaele, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, das HAU, die Deutsche Oper in Berlin, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen sowie die Internationale Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg.
Als Regisseurin inszenierte Ulrike Schwab Verdis »Rigoletto« an der Schlossoper Haldenstein in Chur. Sie realisierte ihren Musiktheaterabend »La commedia è finita« frei nach Donizettis Oper »Don Pasquale« auf dem RAW-Gelände in Berlin, entwickelte eine eigene Fassung der Oper »Armida« von Gluck für die Neuköllner Oper und inszenierte im Rahmen der »Neuen Szenen« die Uraufführung »Tako Tsubo« von Malte Giesen in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. Im Radialsystem V führte Ulrike Schwab Regie bei der Uraufführung von »Whole Body Like Gone«.
Zuletzt feierte ihre viel beachtete Inszenierung von »Wolfskinder« nach Humperdincks »Hänsel und Gretel« an der Neuköllner Oper in Berlin Premiere.