Bereits zu Anfang ihrer Karriere machte sich die aus Litauen stammende Künstlerin vor allem als gefeierte Kundry und Eboli weltweit einen Namen und sang u. a. Azucena, Amneris, Didon, Santuzza, Fricka, Judith, Brangäne, Adalgisa und Fides. Nach dem Fachwechsel ins dramatische Sopranfach sang Violeta Urmana Partien wie Aida, Gioconda, Isolde, Tosca, Norma, Medea, Iphigénie, Ariadne, Lady Macbeth, Sieglinde, Odabella, Leonora, Amelia, Wally und Brünnhilde. Violeta Urmana singt mittlerweile wieder als Mezzosopran im italienischen und deutschen Fach das dramatische Repertoire, welches sie ständig erweitert. Sie gastierte an den wichtigsten Opernhäusern der Welt, u. a. in Mailand, Madrid, Berlin, Wien, Paris, New York, London sowie bei renommierten Festspielen, u. a. in Bayreuth, Edinburgh, Salzburg und den BBC Proms. Als gefeierte Konzert- und Liedinterpretin gastiert Violeta Urmana in allen wichtigen Musikzentren der Welt. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, James Levine, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Sir Simon Rattle. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren ihre vielseitige Karriere. Ihr ist der Titel der Österreichischen Kammersängerin, der Orden des litauischen Großfürsten Gediminas sowie der italienische Orden des Sterns von Italien verliehen worden. Darüber hinaus ist sie UNESCO-Künstlerin für den Frieden und erhielt die Ehrendoktorwürde der Litauischen Musik- und Theaterakademie in Vilnius.