Wilhelm Schwinghammer ist einer der heraus­ragenden Bässe der jüngeren Generation. Sein breites Repertoire reicht von der Barockmusik bis zum 21. Jahrhundert und umfasst die großen Partien seines Fachs wie Figaro (»Le nozze di Figaro«), Leporello (»Don Giovanni«), Sarastro (»Die Zauberflöte«), Osmin (»Die Entführung aus dem Serail«), König Heinrich (»Lohengrin«), König Marke (»Tristan und Isolde«), Landgraf Hermann (»Tannhäuser«), Daland (»Der fliegende Holländer«), Fasolt (»Das Rheingold«), Rocco (»Fidelio«), Spara­fucile (»Rigoletto«), Orest (»Elektra«) und Baron von Ochs auf Lerchenau (»Der Rosenkavalier«). Engagements führten ihn u. a. nach München, Berlin, Dresden, Wien, Lyon, Mailand, Barcelona, Stockholm, Tel Aviv, Los Angeles, Washington, Chicago, Toronto und zum Hong Kong Arts Festival sowie zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Auch als Konzertsänger ist er erfolgreich und tritt u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra und der NDR Elbphilharmonie Hamburg auf. Er arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Kirill Petrenko, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Simone Young, Marek Janowski und Sebastian Weigle zusammen. Der in Bayern geborene Bass studierte Gesang an der Universität der Künste Berlin. 2003 wurde er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg und wechselte 2006 ins Ensemble dieses Hauses, seit 2017 ist er freischaffend. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen 2009 gewann er den ARD-Wettbewerb.