Die Zauberflöte (neu)

Große Oper in zwei Aufzügen (1791)

Musik von

Wolfgang Amadeus Mozart

Text von

Emanuel Schikaneder

Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint.

Seit 25 Jahren begeistert August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung große wie kleine Besucher der Staatsoper. Doch nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen, und so entführt der US-amerikanische Regisseur Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Diese Vielfalt nimmt Sharon zum Anlass, gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und dem belgischen Modedesigner Walter Van Beirendonck einen kreativ-spielerischen und vor allem bunten Blick auf Mozarts Oper zu werfen.
Auf Opernspielplänen ist es gängige Praxis, eine ältere Inszenierung durch die jeweils neue zu ersetzen. Doch neben der Neuproduktion der »Zauberflöte« steht auch weiterhin die für die Repertoirepflege so wichtige Everding-Inszenierung auf dem Spielplan – zwei verschiedene Perspektiven auf die weltweit meistgespielte deutschsprachige Oper.

Termine

Premiere
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
Familienvorstellung
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

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  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
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    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
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    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
    • N.N.
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
    • N.N.
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig

Einführungsmatinee am 10. Februar 2019

Besetzung

  • Musikalische Leitung
    • N.N.
  • Inszenierung
    • Yuval Sharon
  • Bühnenbild
    • Mimi Lien
  • Kostüme
    • Walter Van Beirendonck
  • Licht
    • Reinhard Traub
  • Video
    • Hannah Wasileski
  • Einstudierung Chor
  • Dramaturgie

Handlung

VORGESCHICHTE
In mythischer Vorzeit herrschten ein König und eine Königin vereint über ein Reich von Tag und Nacht. Beider Tochter war Pamina. Als der König starb, übergab er seine Macht, symbolisiert durch den mächtigen Sonnenkreis, nicht an die Königin, sondern an den Orden der Eingeweihten und deren Oberhaupt Sarastro. Damit war das Reich von Licht und Schatten getrennt. Die Frau des verstorbenen Königs aber versuchte, ihre verlorengegangene Herrschaft als Königin der Nacht zurückzuerobern. Um Pamina dem negativen Einfluss ihrer Mutter zu entziehen, lässt Sarastro sie entführen.

ERSTER AUFZUG
Der junge Prinz Tamino wird auf einer Jagd in den Machtbereich der Königin der Nacht gelockt und von einem Ungeheuer bedroht. In höchster Todesfurcht verliert er das Bewusstsein. Drei Damen der Königin der Nacht streiten sich um den bewusstlosen Jüngling. Der Vogelfänger Papageno klärt den wieder erwachten Prinzen darüber auf, wo er sich befindet. Im Auftrage der Königin überreichen die drei Damen Tamino ein Bild der Königstochter Pamina, in das er sich sogleich unsterblich verliebt. Die Königin versucht, diese Liebe zu benutzen, um Pamina und mit ihr den mächtigen Sonnenkreis von Sarastro zurückzuerlangen. Tamino ist entschlossen, Pamina aus Sarastros Gewalt zu erretten. Papageno wird ihm als Begleiter bestimmt. Beide werden mit Zauberinstrumenten ausgerüstet, einer Flöte und einem Glockenspiel. Drei Knaben sollen sie als gute Geister auf ihrem Weg geleiten. Unterdessen versucht Pamina, Sarastros Herrschaftsbereich zu entfliehen, weil der Sklavenaufseher Monostatos ihr Gewalt antun will. Doch Papageno, der bei seiner Suche auf sie stößt, erzählt Pamina von Taminos Liebe. Sie fliehen gemeinsam. Tamino beginnt bei einer Begegnung mit dem Sprecher der Eingeweihten an der Tempelpforte an Sarastros bösen Absichten zu zweifeln. In seiner Verunsicherung wendet er sich an die unsichtbaren höheren Mächte und erfährt zum ersten Mal die Zauberkraft seiner Flöte. Paminas und Papagenos Flucht wird durch Sarastros Ankunft vereitelt. Doch Pamina entschließt sich, Sarastro die Wahrheit zu sagen. Sie und Tamino begegnen sich. Sarastro bestimmt, Tamino und Papageno in den Prüfungstempel zu bringen. Pamina bleibt als Frau ausgeschlossen.

ZWEITER AUFZUG
Sarastro bittet die Eingeweihten um ihre Zustimmung, Tamino in den Tempel aufzunehmen, und verkündet gleichzeitig seinen Plan, ihn mit Pamina zu vermählen. Als erste Prüfung wird Tamino und Papageno ein absolutes Sprechverbot auferlegt, was für Papageno schier unmöglich ist. Die Königin der Nacht sieht, dass ihre Pläne von Sarastro durchkreuzt werden. Sie dringt in den Tempel ein und fordert Pamina auf, Sarastro zu töten. Sarastro aber setzt Menschlichkeit und Vergebung gegen die Rachsucht der Königin. Die drei Knaben bringen Tamino und Papageno die Zauberinstrumente zurück, die ihnen vor der Einweisung in den Tempel abgenommen worden waren. Pamina vermag Taminos Schweigen nicht zu begreifen und zweifelt an seiner Liebe. Sie beschließt, sich zu töten, und wird im letzten Moment von den drei Knaben daran gehindert. Die entscheidende Prüfung im Feuer-und-Wasser-Tempel bestehen die Liebenden schließlich gemeinsam. Unterdessen will auch Papageno sich umbringen, weil seine endlich gefundene Papagena ihm wieder entrissen wurde. Auch hier treten die drei Knaben als Retter auf. Monostatos verbündet sich mit der Königin der Nacht. Doch ihr Anschlag wird vereitelt. Die Sonne vertreibt das Dunkel. Sarastro kann zusammen mit der Königin der Nacht den mächtigen Sonnenkreis an das neue Herrscherpaar Tamino und Pamina übergeben.

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