Die Staatsoper Unter den Linden setzt ihren Erfolgskurs fort
Pressemitteilung vom 10. Juli 2026
Die Staatsoper Unter den Linden blickt auf eine äußerst erfolgreiche Spielzeit 2025/26 zurück. Über eine Viertelmillion Besucher:innen (262.000) kamen zu den Opern- und Konzertaufführungen des Hauses – rund 13.500 mehr als in der vergangenen Saison, was einer Steigerung von fünf Prozent und einer Gesamtauslastung von über 87% entspricht. Der Spielplan umfasste 307 Vorstellungen mit fünf Premieren, darunter die Uraufführung von Matthias Pintschers Das kalte Herz. Die Premieren erreichten mit insgesamt rund 38.000 Besucher:innen und einer durchschnittlichen Auslastung von 93 Prozent eine außergewöhnlich hohe Resonanz und machten rund 14,5 Prozent des gesamten Publikums der Saison aus. Zu den künstlerischen Höhepunkten der Spielzeit zählten zwei vollständig ausverkaufte Zyklen von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Christian Thielemann sowie Alban Bergs Wozzeck anlässlich des 100. Jahrestags seiner Uraufführung an der Staatsoper Unter den Linden. Zum Abschluss der Spielzeit feierte Mozarts Die Entführung aus dem Serail in der Neuinszenierung von Andrea Moses Premiere und setzte einen zeitgemäßen Akzent im Umgang mit dem klassischen Opernrepertoire. Ein herausragendes Ereignis waren die 30. Festtage der Staatsoper Unter den Linden. Mehr als 12.000 Besucher:innen, darunter 15 Prozent internationale Gäste aus über 60 Ländern, erlebten die Jubiläumsausgabe des Festivals. Die sieben Opernvorstellungen erreichten eine Auslastung von 97 Prozent, die Festtage-Premiere von Giuseppe Verdis Un ballo in maschera war in allen vier Vorstellungen ausverkauft und zugleich die einnahmestärkste Festtage-Premiere seit Bestehen des Festivals. Auch das mittlerweile zum 20. Mal stattfindende „Staatsoper für alle“-Wochenende gestaltete sich erfolgreich: Rund 30.000 Zuschauer:innen verfolgten die Live-Übertragung von Verdis Nabucco aus dem Opernhaus Unter den Linden sowie die Open-Air-Konzerte der Staatskapelle Berlin und des Opernkinderorchesters auf dem Bebelplatz. Die Konzerte der Staatskapelle Berlin stießen ebenfalls auf außergewöhnlich großes Interesse. Rund 24.600 Besucher:innen kamen zu den Symphoniekonzerten – ein Zuwachs von 16,6 Prozent gegenüber der Vorsaison. Darüber hinaus konnten die Staatskapelle Berlin und Christian Thielemann ihre Exzellenz durch gefeierte Gastspiele in Wien, Hamburg und München erneut unter Beweis stellen. Die künstlerische Qualität der Staatsoper fand national wie international große Anerkennung. Die Staatskapelle Berlin wurde bei den OPER! Awards 2026 als „Bestes Orchester“ für ihre Leistung in Die schweigsame Frau ausgezeichnet. Zudem erhielt die Neuproduktion von Leoš Janáčeks Die Ausflüge des Herrn Brouček den International Opera Award als „Beste Neuproduktion“. Im Bereich der kulturellen Bildung und Teilhabe setzte die Staatsoper erneut wichtige Impulse. Der Freischütz für Kinder begeisterte in acht Vorstellungen mehr als 6.600 Besucher:innen, darunter rund 4.700 Schüler:innen. Besondere Anerkennung erhielt zudem das Kinderopernhaus Berlin: Seine Gründerin Regina Lux-Hahn wurde für ihr jahrzehntelanges Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Damit wurde zugleich ein bundesweit beispielgebendes Projekt kultureller Bildung gewürdigt, das seit 2018 an der Staatsoper Unter den Linden beheimatet ist. Auch strukturell konnte das Haus wichtige Weichen für die Zukunft stellen. Mit der Verlängerung der Partnerschaft mit BMW bis mindestens 2030 bleibt das Erfolgsformat „Staatsoper für alle“ langfristig gesichert. Im Jubiläumsjahr 2027 wird das traditionsreiche Open-Air-Format erstmals um eine Live-Übertragung des Staatsballetts Berlin erweitert. Elisabeth Sobotka, Intendantin der Staatsoper Unter den Linden: "Die große Resonanz unseres Publikums freut und bewegt uns sehr. Sie zeigt, dass unser künstlerisches Angebot Menschen begeistert und dass die Staatsoper als Ort großer Oper, herausragender Konzerte und kultureller Teilhabe fest in der Stadt und weit darüber hinaus verankert ist.“ Christian Thielemann, Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden: „Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf meine zweite Spielzeit als Generalmusikdirektor an der Staatsoper Unter den Linden zurück. Die Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Berlin ist für mich ein großes Privileg. Ihr über Generationen gewachsener warmer, dunkler Klang besitzt eine unverwechselbare Qualität, die unsere gemeinsame musikalische Arbeit trägt und prägt. Dass wir diesen Klang in den beiden Ring-Zyklen, den Aufführungen von Wozzeck sowie in den Konzerten mit Werken von Brahms und Strauss gemeinsam entfalten konnten, erfüllt mich mit großer Freude. Mein herzlicher Dank gilt den Musikerinnen und Musikern der Staatskapelle, den Sängerinnen und Sängern, dem Staatsopernchor sowie allen Mitarbeitenden der Staatsoper." Die Spielzeit 2026/27 beginnt am 5. September 2026 mit Giuseppe Verdis Rigoletto unter der Leitung von Domingo Hindoyan und mit Simon Keenlyside in der Titelpartie. |
Auftakt zur Spielzeit 2026/27
Rigoletto
Musikalische Leitung: Domingo Hindoyan
Inszenierung: Bartlett Sher
5. 11. 17. 19. 23. 25. September 2026 | Staatsoper Unter den Linden
Samson et Dalila
Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Damián Szifron
6. 10. 13. September 2026 Staatsoper Unter den Linden
Symphoniekonzert I
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Klavier: Rudolf Buchbinder
Staatskapelle Berlin
8. September 2026 | Philharmonie Berlin im Rahmen des Musikfest Berlin
9. September 2026 | Staatsoper Unter den Linden
Tag der offenen Tür
12. September 2026 | Staatsoper Unter den Linden
Neuproduktion La Vestale
Musikalische Leitung: Carlo Rizzi
Inszenierung: Lydia Steier
26. 30. 13. September und 3. 6. 9. Oktober 2026 Staatsoper Unter den Linden
Die Staatsoper Unter den Linden dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden sowie ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation für ihre Unterstützung.
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