Erfolgreiche Festtage 2026 an der Staatsoper Unter den Linden
Pressemitteilung vom 7. April 2026
Mit begeistertem Applaus für Giuseppe Verdis Un ballo in maschera sind am Ostermontag die 30. Festtage der Staatsoper Unter den Linden erfolgreich zu Ende gegangen. Die Staatsoper blickt auf eine gefeierte Eröffnung mit Richard Strauss’ Der Rosenkavalier unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann, eine mit Anna Netrebko, Charles Castronovo und Amartuvshin Enkhbat hochkarätig besetzte Neuproduktion von Giuseppe Verdis Un ballo in maschera, ein eindrucksvolles Konzert zum Karfreitag mit Johannes Brahms‘ Ein deutsches Requiem – ebenfalls unter der Leitung von Christian Thielemann, mit dem Staatsopernchor und der Staatskapelle Berlin – sowie einen Liederabend mit Matthias Goerne und Martin Helmchen zurück. Vom 28. März bis zum 6. April konnte die Staatsoper an insgesamt neun Abenden über 12.000 Besucher:innen, darunter 15 % internationale Gäste aus über 60 Ländern begrüßen. Diese große Resonanz unterstreicht einmal mehr die internationale Strahlkraft der 1996 von Daniel Barenboim gegründeten Festtage der Staatsoper Unter den Linden.
Bereits zur Eröffnung sorgte Richard Strauss’ Der Rosenkavalier in der Inszenierung von André Heller für einen der herausragenden Momente der diesjährigen Festtage. Mit Christian Thielemann am Pult verwirklichte die Staatskapelle Berlin gemeinsam mit dem Staatsopernchor sowie dem Kinderchor der Staatsoper und einem exzellenten Solist:innenensemble um Julia Kleiter, Patricia Nolz, Nikola Hillebrand und Peter Rose eine Aufführung von außergewöhnlicher Qualität. Das Publikum feierte den Abend mit Jubelstürmen und stehenden Ovationen.
Mit Giuseppe Verdis Un ballo in maschera präsentierte die Staatsoper bei vier jeweils ausverkauften Vorstellungen eine eindrucksvolle Neuproduktion mit Starbesetzung. In der Inszenierung von Rafael R. Villalobos und unter der musikalischen Leitung von Enrique Mazzola, die beide ihr Hausdebüt an der Staatsoper Unter den Linden gaben, überzeugte ein internationales Sänger:innenensemble mit Anna Netrebko, Charles Castronovo und Amartuvshin Enkhbat in den Hauptpartien.
Beim Festtage-Konzert am Karfreitag interpretierten die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor mit Nikola Hillebrand und Samuel Hasselhorn als Solist:innen unter der Leitung von Christian Thielemann Johannes Brahms’ Ein deutsches Requiem. In der besonderen Atmosphäre zu Karfreitag gewann das groß angelegte chorsymphonische
Werk dabei eine zusätzliche Eindringlichkeit und wurde mit riesigem, lang anhaltendem Applaus in der voll besetzten Philharmonie gefeiert.
Mit Franz Schuberts Die schöne Müllerin war bei den Festtagen 2026 einer der zentralen Liedzyklen des romantischen Repertoires zu erleben. Matthias Goerne, einer der prominentesten Liedsänger der Gegenwart, gestaltete gemeinsam mit Martin Helmchen am Klavier einen Liederabend auf höchstem künstlerischem Niveau und wurde dafür mit viel Beifall bedacht.
Und auch abseits der Bühne zeigte sich die Vielfalt der diesjährigen Festtage: Unter dem Motto „Oper in Bewegung“ lud ein Social Run dazu ein, Musik- und Operngeschichte laufend zu entdecken. Die rund zehn Kilometer lange Strecke von der Staatsoper Unter den Linden durch den Tiergarten verband ausgewählte Stationen des Berliner Stadtraums mit inhaltlichen Impulsen zum Festtage-Programm.
Die Festtage 2027 finden vom 20. bis 29. März 2027 statt und präsentieren mit der Neuinszenierung von Puccinis Manon Lescaut und der erstmals von Christian Thielemann dirigierten Staatsopernproduktion von Wagners Tannhäuser zwei große Opern, das Festtage-Konzert der Staatskapelle Berlin mit Christian Thielemann zum Beethoven-Jubiläum, einen Liederabend mit Joyce DiDonato sowie zahlreiche herausragende Künstler:innen.
Einen Überblick über das vollständige Programm der Festtage 2027 finden Sie auf unserer Website.
Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung.