Aphrodite Patoulidou wurde 1992 in Thessaloniki (Griechenland) geboren. Sie verfolgt eine internationale Karriere als Mitglied von Equilibrium Young Artists unter der Schirmherrschaft von Barbara Hannigan und als Künstlerin in Produktionen von Sasha Waltz. Zu ihren Rollen gehören Anne Trulove (»The Rake’s Progress«), La Voix humaine, Belinda (»Dido and Aeneas«), Rosina (»Il barbiere di Siviglia«), Sophie Scholl (»Die weiße Rose«), Lucy (»The Telephone«), Alleinerziehende (»Minibar«) und Göttin Aphrodite bei der Weltpremiere von Theodoros Abazis Oper »IRA«. Sie debütierte in Spanien, Belgien, England, Kalifornien, Schweden und Griechenland.
Neben Auftritten im Musiktheater war sie als Solistin in Konzerten von Viviers »Lonely Child«, William Waltons »Façade«, Kevin Houbens »The Lost Labyrinth« und Werken von Rossini und Mozart beteiligt. Sie trat in Theatern und Konzerthäusern wie dem La Monnaie Brüssel, dem Teatro Real Madrid, in Göteborgs Konserthuset, in Snape Maltings und im Concertgebouw Brügge auf. Zudem war sie auch bei Festivals wie dem Ojai Festival, Aldeburgh Festival, Flanders Festival, in Eleusis, Prespa u. a. präsent. Auch trat sie als Schauspielerin im französischsprachigen Film »Retro« und in der griechischen Bildungsserie »Greek Toys« auf. Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin widmet sie sich der Komposition, der Fotografie und dem Schreiben. 
Aphrodite Patoulidou studierte an der Universität von Mazedonien (Griechenland) und am Königlich Flämischen Konservatorium Brüssel. Zusätzlich studierte sie auch Musiktheorie, Klavier, klassische Gitarre und traditionelles Lied. Derzeit wird sie von Prof. Aris Argiris an der Universität der Künste in Berlin unterrichtet. Auch war sie bereits pädagogisch tätig.