Brenda Rae

Die Saison 2014/15 führte Brenda Rae an die Bayerische Staatsoper in München mit »Die schweigsame Frau«, »Die Entführung aus dem Serail« und »Les Contes d’Hoffmann«, an die Oper Frankfurt mit »La sonnambula«, »Die Frau ohne Schatten« und »Die ägyptische Helena«, an die Staatsoper Hamburg mit »Die Entführung aus dem Serail« und mit »Semele« an die Seattle Opera.
Die US-Amerikanerin ist Preisträgerin vieler renommierter Gesangwettbewerbe wie des Vocal Arts Honors Recital des Julliard Opera Centers New York City, wo sie auch ihr Diplom abschloss. Schon während ihrer Studienzeit war Brenda Rae in vielen Produktionen von Werken unterschiedlichster Zeitepochen zu hören, von Diana in Francesco Cavallis »La Calisto«, Valetto in Claudio Monteverdis »L’incoronazione di Poppea« (an der New York City Opera) und Amor in Christoph Willibald Glucks »Orfeo ed Euridice«  über Arminda in »La finta giardiniera«, Adèle de Formoutiers in Gioacchino Rossinis »Le Comte Ory« und Eurydice in Jacques Offenbachs »Orphée aux Enfers« bis hin zu der Titelpartie in Douglas Moores »The Ballad of Baby Doe« (an der New York City Opera), Tulip in William Bolcoms »A Wedding« und Mary Shrike in der Uraufführung von Lowell Liebermanns »Miss Lonelyhearts«.
Die Sopranistin ist derzeit Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort umfasst ihr breites Repertoire die Titelpartien in Gaetano Donizettis »Lucia di Lammermoor« und »Maria Stuarda«, Violetta Valéry in »La traviata«, Pamina in »Die Zauberflöte«, Zerbinetta in »Ariadne auf Naxos«, Fiordiligi in »Così fan tutte«, Donna Anna in »Don Giovanni«, Konstanze in »Die Entführung aus dem Serail«, die Governess in Benjamin Brittens »The Turn of the Screw«, Servilia in »La clemenza di Tito«, die Titelpartie in Francisco Antonio de Almeidas Oratorium »La Giuditta«, Sandrina in »La finta giardiniera«, Anne Trulove in »The Rake’s Progress«, Olympia in »Les Contes d’Hoffmann«, Angelica in Antonio Vivaldis »Orlando Fu-rioso«, Oscar in »Un ballo in maschera«, Musetta in »La Bohème«, Lora in Richard Wagners »Die Feen«, Giunone in »La Calisto« und Cleopatra in Georg Friedrich Händels »Giulio Cesare in Egitto«.
Neben ihrer Tätigkeit im Ensemble gastierte Brenda Rae bereits an vielen europäischen sowie US-amerikanischen Häusern und bei Festivals. So gab sie ihr Debüt als Zerbinetta (»Ariadne auf  Naxos«) an der Opéra National de Bordeaux und sang Armida in Händels »Rinaldo« beim Glyndebourne Festival und bei den BBC Proms. In der Saison 2011/12 gab Brenda Rae überaus erfolgreiche Debüts in der Titelpartie von »Lucia di Lammermoor« an der Wiener Staatsoper und als Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«) an der Bayerischen Staatsoper München, wohin sie noch im gleichen Sommer als Olympia (»Les Contes d’Hoffmann«) zurückkehrte. Konzerte führten sie zum Rheingau Musik Festival und mit Felix Mendelssohn Bartholdys »Elias« an das Teatro Filarmonico in Verona. In der darauffolgenden Saison debütierte sie an der Staatsoper Hamburg als Zerbinetta (»Ariadne auf Naxos«) und an der Opéra national de Paris als Anne Trulove (»The Rake’s Progress«). Brenda Rae kehrte als Pamina (»Die Zauberflöte«) nach Bordeaux zurück und trat konzertant in London, Paris, Birmingham, Toulouse sowie bei der Schubertiade in Schwarzenberg auf. Sie gab außerdem als Polissena in Georg Friedrich Händels »Radamisto« ihr Debüt in der Carnegie Hall New York und im Sommer ein viel gepriesenes Debüt als Violetta Valéry (»La traviata«) am Santa Fe Opera House und kehrte als Giulietta in »Les Contes d’Hoffmann« an die Bayerische Staatsoper in München zurück.

Bevorstehende Termine mit Brenda Rae