Dmitri Tcherniakov

Dmitri Tcherniakov wurde 1970 in Moskau geboren. 1993 beendete er sein Studium an der Russischen Akademie für Theaterkunst. Seither inszenierte er zahlreiche Opern und Schauspiele sowohl in Russland als auch im Ausland. Die Bühnenbilder dazu entwirft er in der Regel selbst. Zu seinen wichtigsten Operninszenierungen zählen u. a. Nikolai Rimsky-Korsakows »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronia«, Michail Glinkas »Ein Leben für den Zaren«, Richard Wagners »Tristan und Isolde« im Mariinsky-Theater Sankt Petersburg, Giuseppe Verdis »Aida« in Nowosibirsk, Igor Strawinskys »The Rake’s Progress«, Peter I. Tschaikowskis »Eugen Onegin« und Alban Bergs »Wozzeck« im Bolschoi-Theater Moskau, Modest Mussorgskis »Boris Godunow« und Sergej Prokofjews »Der Spieler« an der Staatsoper Unter den Linden. Im Juni 2011 debütierte Dmitri Tcherniakov an der English National Opera mit seiner Neuinszenierung von Giuseppe Verdis »Simon Boccanegra«. 2013 eröffnete Dmitri Tcherniakov die Spielzeit am Teatro alla Scala mit der Neuinszenierung von Verdis »La traviata«. 2014 debütierte er mit Alexander Borodins »Fürst Igor« an der Metropolitan Opera New York.
In der Spielzeit 2016/17 inszenierte er »Herzog Blaubarts Burg« und »Senza Sangue« an der Hamburgischen Staatsoper. Es folgten »Fürst Igor« an De Nationale Opera Amsterdam, »Snegourochka« an der Opéra national de Paris und »Carmen« beim Festival d’Aix-en-Provence.

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