Der in Bistrita (Rumänien) geborene Operalia-Preisträger Stefan Pop studierte an der Musikakademie Ghoerghe Dima in Cluj-Napoca und gewann danach die Wettbewerbe Hariclea Darclee und die Seoul International Music Competition.
Neben seiner Rückkehr an die Staatsoper Unter den Linden, ist er in der aktuellen Spielzeit als Cavaradossi (»Tosca«) am Royal Opera House und als Gennaro (»Lucrezia Borgia«) im Müpa Budapest zu erleben. In Bratislava singt er das Verdi-Requiem. 
Zu Stefan Pops Repertoire gehören Alfredo (»La traviata«), Duca (»Rigoletto«), Riccardo (»Un ballo in maschera«), Macduff (»Macbeth«), Ismaele (»Nabucco«), Cassio (»Otello«), Edgardo (»Lucia di Lammermoor«), Nemorino (»L‘elisir d’amore«), Pollione (»Norma«), Rodolfo (»La bohème«), Roberto Devereux und Gounods »Faust« sowie der Sänger im »Rosenkavalier«, den er bei den Salzburger Festspielen sang. 
Pop ist bereits an der Wiener Staatsoper, der Opéra national de Paris, dem Royal Opera House, der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, dem Opernhaus Zürich, dem Teatro Real Madrid und an der New Israeli Opera Tel Aviv aufgetreten. Auch in Japan ist er ein gefeierter Gast. Der Tenor hat mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Fabio Luisi, Daniele Gatti, Michele Mariotti, Nello Santi u.a. zusammengearbeitet. Eine Konzerttournee mit Angela Gheorghiu führte ihn nach Seoul, Shanghai und Oman Muscat. 2019 gewann er den Oscar della Lirica Young Generation.