Die litauische Sopranistin Vida Miknevičiūtė gab in der aktuellen Spielzeit ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Salome. Mit dieser Partie wird sie in dieser Spielzeit ebenfalls an der Königlichen Oper Stockholm, am Teatro di San Carlo in Neapel und an der Staatsoper Unter den Linden zu erleben sein, sowie als Irene (»Rienzi«) an die Oper Leipzig zurückkehren.
Sie feierte in der Spielzeit 18/19 ihr fulminantes Debüt an der Staatsoper Unter den Linden als Chrysothemis (»Elektra«) unter der Leitung von Daniel Barenboim und kehrte in der Spielzeit 2019/20 als Helmwige (»Die Walküre«) an die Staatsoper zurück. Weitere Gastspiele führten sie u.a. an die Staatsoper Hamburg, Staatsoper Stuttgart, Staatstheater Kassel, Oper Frankfurt, Oper Leipzig, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, die Lettische Nationaloper in Riga, das Festival Aix-en-Provence und an das Theater Basel. Ihr von Presse und Publikum gefeiertes Debüt als Salome feierte sie an der Victorian Opera in Melbourne.
Vida Miknevičiūtė studierte an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in Kaunas und mit einem Erasmus-Stipendium an der Hochschule für Musik »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig. Zwischen 2005 und 2007 war Vida Miknevičiūtė Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Zürich und von 2008 bis 2010 des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. Sie gehörte zwischen 2011 und 2020 dem Ensemble des Staatstheaters Mainz an.