Das Vocalconsort Berlingilt als einer der besten und flexibelsten Kammerchöre Deutschlands. 2003 gegründet, hat das Vocalconsort bewusst keinen Chefdirigenten, sondern feste künstlerische Partner wie Daniel Reuss, James Wood, Folkert Uhde und Sasha Waltz.  Das Vocalconsort Berlin arbeitete bereits mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Marcus Creed, Jos van Immerseel, Ottavio Dantone, Christophe Rousset, Iván Fischer, Pablo Heras-Casado, Peter Ruzicka u. a. zusammen. Es ist neben der Compagnie Sasha Waltz & Guests und der Akademie für Alte Musik Berlin eines der drei Residenzensembles des Radialsystems V Berlin. In seinen eigenen Projekten überschreitet das Vocalconsort Berlin gern die Grenzen der klassischen Genres und Disziplinen: Etwa in »Über das Verlangen/Allegory of Desire« trifft Renaissancemusik auf arabischen Gesang. 2016 wurden Hèctor Parras »Breathing« in Cuenca (Spanien) und Sven Helbigs »I Eat The Sun And Drink The Rain« in Berlin uraufgeführt. Das Vocalconsort Berlin feierte Erfolge auf ganz unterschiedlichen Gebieten: u. a. in Monteverdis »L’Orfeo« unter René Jacobs, Haydns »Vier Jahreszeiten« unter Christopher Moulds und Bernsteins »A Quiet Place« unter Kent Nagano. Auch an vielen erfolgreichen szenischen Produktionen von Sasha Waltz & Guests, wie etwa »Dido & Aeneas« und »Matsukaze«, war das Vocalconsort Berlin maßgeblich beteiligt. Marksteine 2017 waren die Aufführung von Poulencs »Figure humaine« in der gleichnamigen choreografischen Raumerkundung der Elbphilharmonie Hamburg von Sasha Waltz sowie das Debüt an der Philharmonie Berlin. Aus seinen CD-Einspielungen ragt Händels »Athalia« mit Núria Rial und dem Kammerorchester Basel heraus. Für die Aufnahme des zweiten Buchs von Gesualdos »Sacrae Cantiones« unter Wood erhielt das Vocalconsort Berlin 2013 den ECHO Klassik. 2018/19 feiert das Vocalconsort Berlin das 15-jährige Bestehen der vom Hauptstadtkulturfonds fünfteiligen geförderten Konzertreihe »Prinzip Hoffnung«.