Symphoniekonzert VII
mit Christian Thielemann
Groß dimensionierte, anspruchsvolle Opern hat Hans Pfitzner komponiert, darüber hinaus auch opulente Orchesterwerke. Neben Konzerten für die Violine und das Violoncello schrieb er 1922 auch ein viersätziges Klavierkonzert, die spätromantische Tradition von Brahms und Max Reger weiterführend. Ein spürbar innovativer Geist, gar Visionär der Musik war hingegen Franz Liszt, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit seinen Symphonischen Dichtungen ein neues Kapitel der europäischen Musikgeschichte aufschlug. Drei dieser Kompositionen für das große, klangfarbenreiche Orchester, sehr unterschiedlich in ihrem Inhalt und ihren Erscheinungsformen, beweisen die Vielfalt der gestalterischen Ansätze, die Liszt dieser neu entwickelten, schon bald sehr prominenten musikalischen Gattung zuteilwerden ließ.
Programm
Hans Pfitzner
Klavierkonzert Es-Dur op. 31
I. Pomphaft, mit Kraft und Schwung
II. Heiterer Satz. Ziemlich schnell, in einheitlich atemlosem Zeitmaß
III. Äußerst ruhig, versonnen, schwärmerisch
IV. Rasch, ungeschlacht, launig
Franz Liszt
Symphonische Dichtungen
Orpheus S 98
Prometheus S 99
Richard Wagner
Ouvertüre zu Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
Besetzung
- Dirigent:
- Klavier: